Jorginho vom Punkt: Arbeitssieg von Chelsea beim FC Everton | OneFootball

Jorginho vom Punkt: Arbeitssieg von Chelsea beim FC Everton

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News | Im Abendspiel der Premier League am Samstag war der FC Chelsea von Trainer Thomas Tuchel zu Gast beim FC Everton. In einer engen Partie machte eine Elfmeter von Jorginho den Unterschied, Chelsea gewann mit 1:0.

Chelsea und Everton schenken sich nichts

Rund um den FC Chelsea herrschte nach der Vorbereitung noch viel Verwirrung. Viele Transfers konnten noch nicht getätigt werden, Thomas Tuchel war nach einer Pleite gegen Arsenal der Ansicht, die Mannschaft sei noch nicht wirklich konkurrenzfähig. Everton kam relativ mutig aus der Kabine, die erste Chance hatte aber Chelsea nach einem ruhenden Ball. Kai Havertz platzierte einen Kopfball aber nicht genau genug. Gut zehn Minuten waren gespielt, als die Gastgeber erstmals wechseln musste. Ben Godfrey hatte sich schwerer verletzt. Erst nach mehr als fünf Minuten ging es weiter.

In der 19. Minute musste Jordan Pickford, Torhüter des FC Everton, erstmals parieren. Ein Schuss von Mason Mount war für ihn aber nicht das ganz große Problem. Wenig später musste aber auch Edouard Mendy eingreifen, er parierte einen Kopfball von James Tarkowski. Das war bisher die beste Chance im Spiel. Fußballerisch waren die Blues überlegen, aber Everton brachte eine gute Energie auf das Feld und wirkte gefährlich.

Der Goodison Park honorierte gute Tacklings und Defensivaktionen der Toffees, die das Zentrum gut verdichteten. Nach gut 40 Minuten gab Everton leichtfertig eine Überzahlsituation aus der Hand, spielt einen absolut unsauberen Pass. Da war mehr drin. Wenig später traf Raheem Sterling zum 0:1, nachdem ein Schuss von Ngolo Kante nur nach vorne abgewehrt werden konnte, allerdings stand der Engländer im Abseits. Das Tor zählte nicht. Auch in der langen Nachspielzeit gab es noch die ein oder andere Gelegenheit. In der siebten Minute der Nachspielzeit erhielt Chelsea einen Strafstoß zugesprochen. Jorginho trat an und traf um 0:1.

Chelsea behält die Nerven

Im zweiten Spielabschnitt setzte Everton den ersten Akzent. Doch der Angriff der Toffees führte nicht zu einer Großchance, weil sich die Gastgeber am Ende zu viel Zeit beim Abschluss ließen. Nach einem ruhenden Ball in der 52. Minute wurde es so richtig gefährlich für die Gäste aus London, doch ein Schuss konnte geblockt werden, später war Mendy zur Stelle. Chelsea konnte nicht häufig genug für Entlastung sorgen und das Spiel auch nicht in jeder Phase kontrollieren, sodass die Partie komplett offen blieb. Nach einer Stunde versuchte sich Vitaliy Mykolenko, sein spektakulärer Schuss in Richtung Tor flog aber deutlich am Gehäuse vorbei.

Das Spiel plätscherte in der Folge ein wenig vor sich hin. Everton versuchte viel, aber die Möglichkeiten waren limitiert. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Chelsea die Chance auf das 0:2, doch Mykolenko blockte einen Sterling-Schuss in aller höchster Not. Die Vorarbeit kam von Marc Cucurella. Auch in der zweiten Halbzeit war das Spiel länger unterbrochen, offiziell wegen eines Notfalls auf den Tribünen. Hier gab es gleich zehn Minuten Nachspielzeit. In dieser Nachspielzeit war den Spielern die hohe Belastung der über 100 Minuten Spielzeit anzumerken. Am Ende lief bei beiden nicht mehr viel zusammen, Chelsea feierte einen knappen Sieg.

.(Photo by Michael Regan/Getty Images)

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