Jobverlust? So sieht Hütter seine Position in Gladbach | OneFootball

Jobverlust? So sieht Hütter seine Position in Gladbach

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Droht Adi Hütter nach der Partie gegen Union Berlin schon das vorzeitige Aus? Der Trainer von Borussia Mönchengladbach steht nach den Auftritten in der Liga und zuletzt im Pokal in der Kritik, bleibt aber selbstbewusst.

Mehrere Medien berufen sich darauf, dass das nächste Bundesliga-Duell gegen die Eisernen schon das Letzte für Hütter sein könnte. "In Österreich hatte ich schon gelesen, dass das Spiel gegen Frankfurt mein Schicksalsspiel wäre", erinnerte der Fohlen-Coach. Trotz einer 2:3-Niederlage im Dezember durfte er dennoch bleiben. Wie die Bild allerdings am Freitag titelte, scheint der Haussegen bei der Mannschaft von Borussia Mönchengladbach derzeit extrem schief zu hängen - und das, obwohl Teamgeist eine der großen Stärken von Hütter ist.

Hütter in der "schwierigsten Situation" seiner Laufbahn

Der 51-Jährige geht jedoch selbstbewusst an die Sache ran. "Krisen gehören zu unserem Geschäft dazu", merkte der Österreicher auf fussball.news-Nachfrage an. Die Erfahrungen aus den Situationen, die er in seiner Laufbahn schon bewältigt hat, lassen ihn dabei zuversichtlich erscheinen, auch mit den Fohlen gemeinsam noch den Turnaround zu schaffen. Dabei sei die aktuelle Krise bei Borussia Mönchengladbach "die schwierigste Situation in meiner 13-jährigen Tätigkeit als Trainer".

"Ich spüre sehr viel Vertrauen innerhalb des Vereins"

Sportdirektor Max Eberl, der krankheitsbedingt am Freitag auf der Pressekonferenz fehlte, stärkte seinem Trainer bis zuletzt den Rücken. Allgemein ist der 48-Jährige dafür bekannt, nicht überschnell das Personal auf der Trainerbank auszutauschen. Eine erneute Niederlage gegen Union könnte ihn jedoch zum Umdenken zwingen. Doch davon will Hütter nichts wissen: "Ich spüre sehr viel Vertrauen innerhalb des Vereins und von den handelnden Personen - das tut mir sehr gut." Bleibt abzuwarten, ob er das auch nach dem kommenden Wochenende noch behaupten kann.

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