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·2. Oktober 2022

Immer wieder 90.+x: Hannover-Probleme in der Nachspielzeit

Artikelbild:Immer wieder 90.+x: Hannover-Probleme in der Nachspielzeit

Hannover 96 hat am Freitagabend gegen den Hamburger SV die dritte Saisonniederlage in der 2. Bundesliga kassiert. Zuvor hatten sich die Niedersachsen seit Anfang August schadlos gehalten und fünf von sechs Spielen sogar für sich entschieden. Gegen den großen Aufstiegsfavoriten wurde ihnen mal wieder die Nachspielzeit zum Verhängnis.

Besonders ärgerlich: Der 'Todesstoß' durch HSV-Joker Ransford Königsdörffer entsprang einer eigenen Ecke der Roten. In der Hoffnung auf einen eigenen Lucky Punch und drei Punkte fehlte es an der Absicherung, der Nationalspieler von Ghana setzte zu einem unwiderstehlichen Solo an und brachte Hannover um einen Zähler, der hart erkämpft gewesen wäre. Stattdessen hat die Elf von Stefan Leitl zum dritten Mal in der Saison ein Nachspielzeit-Trauma erlebt.

Schon drei Tiefschläge in der Nachspielzeit

Zum Saisonauftakt beim 1.FC Kaiserslautern ging ein Remis in der zweiten Minute der Nachspielzeit verloren, weil Kevin Kraus für den Aufsteiger traf. Am zweiten Spieltag gab Hannover gegen den FC St. Pauli in der fünften Minute der Nachspielzeit einen Sieg aus der Hand, Jackson Irvine köpfte zum 2:2 ein. Nun also folgte der Knockout durch Königsdörffer wiederum in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Drei Gegentore nach der 90. Minute sind der Negativwert der 2. Bundesliga, nur der HSV hat ebenso viele hinnehmen müssen. Die Rothosen haben aber ihrerseits auch schon dreimal in der absoluten Schlussphase einer Partie getroffen.

Ohne Nachspielzeiten auf dem Relegationsplatz

Für 96 ist nur ein Tor in der Nachspielzeit verbucht, beim 4:0 über den 1.FC Magdeburg besorgte Cedric Teuchert den Endstand. Würden alle Partien pünktlich nach 90 Minuten abgepfiffen, läge Hannover auf Tabellenrang drei, hätte 21 Zähler auf dem Konto. Tatsächlich aber könnte der Klub am Sonntag auf Rang sieben abrutschen und hat nur 17 Punkte auf der Habenseite. Klar, dass Leitl und Co. in den kommenden Wochen besonderes Augenmerk auf die Nachspielzeiten legen werden.

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