Im Winter gescheitert: Meunier im zweiten Anlauf zu Barca? | OneFootball

Im Winter gescheitert: Meunier im zweiten Anlauf zu Barca?

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Thomas Meunier muss bei Borussia Dortmund als ein Verlierer des zweiten Spieltags gelten. Der Belgier wurde in der ersten Hälfte beim SC Freiburg bisweilen schwindlig gespielt und musste zur Pause Marius Wolf Platz machen. Der avancierte zu einem der Matchwinner und schoss ein sehenswertes Tor zum 3:1-Endstand. Der Stammplatz von Meunier könnte wackeln. Wenn er dem BVB überhaupt erhalten bleibt.

Denn die Gerüchte über durchaus konkretes Interesse des FC Barcelona häufen sich. Dass der 30-Jährige eine Alternative sein könnte, die nach der Absage von David Azpilicueta in den Vordergrund rücken könnte, schrieb die Zeitung Sport schon Anfang des Monats. Das Blatt legt nun mit konkreten Zahlen nach. Demnach will Barca für die Planstelle auf der rechten Seite maximal 10 Millionen Euro in die Hand nehmen. Der BVB wolle mit der Basisablöse und einigen Bonuszahlungen 15 Millionen Euro einnehmen. Die Distanz gelte nicht als unüberbrückbar. Zumal Meunier selbst durchaus Feuer und Flamme für die Idee sein soll, Dortmund gen Katalonien zu verlassen.

"Moralische Verpflichtung" für den BVB?

Dabei setze der Nationalspieler auch darauf, dass die Verantwortlichen ihm eine solche Chance kein zweites Mal verwehren würden. Denn bekanntlich war Barca schon im Winter an der Verpflichtung des hoch aufgeschossenen Außenverteidigers interessiert. Seinerzeit verschloss sich der BVB einer Leihe mit einer verpflichtenden Kaufoption, was Meunier ohne Murren akzeptiert hat. Nun sehe er gar eine "moralische Verpflichtung" des Klubs, einen Wechsel nicht erneut zu untersagen, schreibt das Blatt. Tatsächlich hat sich die Situation etwas verändert: Edin Terzic hat als Cheftrainer von Marco Rose übernommen, unter dem neuen Übungsleiter hatte Meunier schon bei dessen Zeit als Interimscoach seine Probleme.

Andere Situation als im Januar

Zudem hat sich Wolf in den vergangenen Monaten als wertvolle Alternative etabliert. Und Mateu Morey hat sein Comeback in der 3. Liga gefeiert und könnte in Kürze auch wieder Bundesliga-Luft schnuppern. Damit ist keineswegs gesagt, dass Meunier überflüssig ist. Wohl aber gehört der Belgier nach seinem ablösefreien Transfer von Paris Saint-Germain zu den Gutverdienern bei den Schwarzgelben. Und über alle Zweifel erhaben sind seine Leistungen in zwei Jahren beim BVB nicht gewesen. Ein Verkauf scheint nicht sonderlich wahrscheinlich, zumal es bisher ausschließlich internationale Medien sind, die das Thema zur Sprache bringen. Aber ganz auszuschließen ist das Szenario wohl auch nicht.

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