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·5. April 2025
“Ich habe wirklich nur hinterher geguckt heute“ – Stimmen zum Hertha-Spiel

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·5. April 2025
Simon Bartsch
05. April 2025
Nach dem Treffer von Fabian Reese zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang des dem FC nicht, nachzulegen. Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC.
Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Wir müssen an die Sache herangehen in dem Wissen, dass wir gegen so einen starken Gegner nur ein paar Prozentpunkte mehr gebraucht hätten. Wir waren speziell in der ersten Halbzeit nicht gut drinnen. Wir haben viel investiert. Wenn man sich die Daten anschaut, dann waren wir extrem viel unterwegs, viel am reparieren, weil die Positionierung nicht immer so gut war. Wir haben auch nicht immer gute Entscheidungen gehabt im Umschalten, auch in unserem Spielaufbau. In der zweiten Halbzeit kommst du raus und bekommst ein Tor. Dann haben wir natürlich viel nach vorne riskiert. Wir haben voll den Glauben gehabt, da noch was zu machen. Man muss es abhaken, es geht weiter. Alles in allem war es eine ordentliche Leistung, aber gegen diesen Gegner, das muss man ehrlicherweise sagen, war es nicht gut genug.Maza hat immer wieder den offenen Fuß bekommen. Da haben wir uns schwer getan, da den Zugriff zu kriegen. Wir sind immer wieder hinterher gelaufen und haben viel investiert, aber es war nicht ökonomisch genug, von der Positionierung nicht gut. Die Umstellung hat uns dann ein bisschen geholfen, mehr Zugriff aufs Spiel zu kriegen, aber auch da hat es natürlich den ein oder anderen Moment gegeben für sie im Umschalten, wo dann Marvin Schwäbe einmal mehr gezeigt hat, wie stark er ist. Wir haben schon festgestellt, dass bei den Berlinern einige Spieler dabei sind, die ein richtig klasse Qualität haben. Wir haben gewusst, dass das speziell nach vorne rein eine der interessantesten Mannschaften der Liga ist. Zur Auswechslung von Jan Thielmann: Er hat tatsächlich wahnsinnig viel investiert, ist wahnsinnig viel gelaufen, war dann auch ein bisschen durch und hat uns das Zeichen gegeben. Und dann ist es ja auch sehr erfreulich, dass wir jetzt Julian Pauli nach der langen Zeit wieder zurück haben. Auch Damion Downs hat einige Minuten bekommen. Das stimmt uns positiv.Gerhard Struber
Die Hertha hat gut gestanden. Die haben die Räume eng gemacht, haben sich dann auch fallen lassen nach dem Tor. Sie haben uns die Tiefe weggenommen, die uns stark macht am Ende. Das waren so die Kernpunkte. Auch Darmstadt lungert da unten rum, obwohl sie einen guten Kader haben. Da könnte man so einige durchgehen. Wir freuen uns natürlich, dass wir auch einen guten Kader haben und dass wir auch oben angreifen wollen. Wir machen weiter.Wir haben versucht umzustellen und mit zwei Sechsen zu agieren, um die Räume mehr zu schließen. In der ersten Halbzeit haben sie es uns sehr schwer gemacht. Ich glaube, die zweite Halbzeit war dann was stabiler. Es hat ein bisschen was gefehlt heute. Zum Tor von Fabian Reese: Ich habe wirklich nur hinterher geguckt heute. Als der Ball vom Fuß weg ist, da wusste ich, dass das auf jeden Fall nichts mehr für mich wird. Ich hatte schon die Hoffnung, dass er an den Pfosten und dann raus geht. Aber ich hatte so das Gespür, dass er Richtung Tor geht. Den trifft er perfekt. Da ist nicht viel zu machen. Wir haben natürlich die Chancen gehabt. Wir waren aber nicht zwingend genug. Gerade in den letzten fünf, zehn Minuten. Da hatten wir nochmal ein bisschen Zugzwang. Haben die Bälle vorne reingespielt. Leistner hat gefühlt alle Bälle geklärt. Die haben gut verteidigt. Marvin Schwäbe
Heute haben die Tore gefehlt. Die haben wir heute nicht gemacht. Wir haben uns schwer getan nach dem 1:0, haben viel Druck ausgeübt in der zweiten Halbzeit, aber haben uns schwer getan mit dem Spiel nach vorne und dann auch technische Fehler gemacht vorne. Es ist uns einfach nicht gelungen, das Tor zu machen. Wir haben zum Schluss auch aufgemacht und nach vorne gespielt. Dann ist es klar, dass die Hertha dann auch zu mehr Chancen kommt. Heute waren wir nicht so kompakt wie in den letzten Spielen und dann verlierst du das Spiel 1:0. Wir haben uns hier natürlich einen Dreier vorgenommen. Ich denke, die Woche war auch gut. Ich habe nicht gespürt, dass wir keinen Rückenwind haben. Wir haben uns alle gut gefühlt, haben es aber heute nicht auf den Platz bekommen. So ist das im Fußball. Mal gewinnst du, mal verlierst du. Da musst du dann versuchen, den Kopf zu schütteln und dann geht es im nächsten Spiel weiter. Eric Martel
Hertha hat 1:0 gewonnen. Wir haben heute ein sehr sehr gutes Hertha BSC gesehen. Wir haben das auch so erwartet. Die waren extrem griffig gegen den Ball. Defensiv extrem gut organisiert, sehr kompakt und immer wieder mit guten Umschaltmomenten. Wir haben in der ersten Halbzeit damit mehr Probleme gehabt als in der zweiten. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, waren sehr dominant. Das Tor in der 46. hat das Spiel dann sehr schwer gemacht. Den trifft er natürlich überragend. Kann er auch, aber so trifft man trotzdem nicht jedes Mal. Unsere Leistung war okay. Hertha hat es uns extrem schwer gemacht im Aufbau kontrolliert und gut hinten raus zu kommen. Ich habe uns schon fokussiert gesehen, aber nicht mit den Lösungen gegen ein so strukturiert anlaufendes Hertha BSC. Mit dem strukturierten Anlaufen haben sie auch eine hohe Aggressivität verbunden. Da konnten wir uns erst in den letzten 15 Minuten der erste Halbzeit ein bisschen rauslösen, sind dann ja auch einmal zu einem sehr guten Abschluss von Eric Martel gekommen. Aber in Summe hätte man es sicher besser machen können. Für mich hat die Hertha einen der besten Kader in der Liga. Die müssten eigentlich in einer ganz anderen Tabellenregion stehen. Wenn wir geliefert hätten, was wir können, wären wir nochmal einen Tick stärker. Ein fetter Rückschlag würde ich nicht sagen, aber ein sehr ärgerliches Spiel, in dem wir gerne die Punkte mitgenommen hätten. Zur Kritik an seiner Person: Das schöne am Fußball ist doch, dass viele eine Meinung dazu haben. Das macht es ja auch aus. Wenn die Leute denken, sie haben was zu sagen, dann müssen sie es sagen. Ich tue mich immer etwas schwer damit, wenn du ohne Einblick ins Innenverhältnis denkst, du kannst Sachen bewerten. Christian Keller
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