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Ibrahimovic: „Pep hat sich vor mir versteckt“ – Mourinho „noch immer der Special One“


Über Zlatan Ibrahimovic lässt sich sicher vieles sagen. Dazu gehört allerdings nicht, der Schwede gehöre zu den großen Diplomaten des Weltfußballs. Der Angreifer hat aus seinem Herzen noch nie eine Mördergrube gemacht, es vielmehr seit jeher auf der Zunge getragen. Nun äußert er sich zu seinem bekanntlich alles andere als guten Verhältnis zu Pep Guardiola.

Jede Konfrontation in der Vergangenheit sei auf das Konto des katalanischen Star-Trainers gegangen, so der Altmeister im Interview mit der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport. Einst spielte Ibrahimovic beim FC Barcelona unter Guardiola, es war eine wenig glückliche Ehe in der illustren Karriere des Superstars. „Als wir aufeinander getroffen sind, hat er sich vor mir versteckt“, so der 38-Jährige. Guardiola habe stets den Moment im Kabinentrakt abgewartet, um dem Schweden nicht begegnen zu müssen. „Als Trainer ist er ein Phänomen, aber als Mensch …“, lässt Ibrahimovic Raum für Fantasie.

Mourinho „wird sofort Erfolg haben“

Im Gegenteil zum Star-Trainer von Manchester City hat der MLS-Profi von den Los Angeles Galaxy für dessen Erzrivalen Jose Mourinho nur warme Worte übrig. Der Portugiese habe einen „unglaublichen Einfluss“ auf seine Karriere gehabt. Der 116-fache Nationalspieler spielte bei Inter Mailand und Manchester United unter dem aktuell vereinslosen Coach. „Er ist immer noch The Special One, ein Gewinner“, so Ibrahimovic. Er hoffe, Mourinho werde bald auf die Bank eines Klubs zurückkehren. „Ich bin sicher, er wird sofort Erfolg haben“, sagt der Schwede. Mourinho war im Dezember des vergangenen Jahres bei Manchester United entlassen worden. Dem Rekordmeister der Premier League geht es zehn Monate später nicht besser als damals. Am Wochenende droht sogar ein Platz in der Abstiegszone. Guardiola liegt mit Manchester City auf Rang zwei, hat aber schon großen Rückstand auf Tabellenführer FC Liverpool.