Hütter: "Zwischen die Mannschaft und mich passt kein Blatt Papier!"

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Nach dem 2:0-Heimsieg von Eintracht Frankfurt gegen den FC Augsburg wurde Eintracht-Coach Adi Hütter nicht müde, das gute Verhältnis zu seinen Spielern zu betonen - trotz seines Wechsels zu Borussia Mönchengladbach nach der Saison.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Sein Keeper Kevin Trapp teilte nach dem Sieg über den FC Augsburg gegen die Medien aus und auch Frankfurts Trainer Adi Hütter selbst richtete nach der Partie auf der Pressekonferenz ein paar Worte an die anwesenden Medienvertreter: "Wenn man sich die Fakten anschaut, das sollte so sein, dann muss man einfach nur schwärmen, was Eintracht Frankfurt in dieser Saison spielt. Es ist manchmal absurd, dass man so eine Kritik ausüben kann durch eine einzige Niederlage." Der Ärger war groß über die Berichterstattung nach der deutlichen 0:4-Niederlage bei Hütters kommendem Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach, obgleich dieser auch zugab: "Ich habe in den letzten Wochen und nach der Niederlage keinen einzigen Zeitungsbericht gelesen, weil es mich auch gar nicht interessiert. Ich möchte mich aufs Wesentliche konzentrieren." 

"Balsam auf die Wunden"

Dass sich seine Spieler wie Kevin Trapp oder Timothy Chandler nach dem Spiel gegen die Kritik wehrten, machte den 51-Jährigen hingegen sichtlich stolz: "Wenn meine Spieler so antworten, dann ist eigentlich alles gesagt. Es gibt nichts zwischen der Mannschaft und mir. Da passt auch kein Papier dazwischen. Wenn sie solche Antworten öffentlich sagen, dann können Sie sich vorstellen, was wir für eine Beziehung untereinander haben, die sehr respektvoll ist." Dass auf dem Platz nun auch der wichtige 2:0-Sieg gegen die Augsburger folgte als Reaktion auf die Gladbach-Klatsche, erleichterte alle Beteiligten. "Dass wir das Spiel heute gewonnen haben, ist Balsam auf die Wunden", bestätigte Hütter, der vor den letzten vier Spielen noch einmal an das Umfeld appellierte: "Wir dürfen uns in dem Moment nicht aus der Ruhe bringen lassen durch eine einzige Niederlage. Wir werden unseren Weg bis zum Schluss gehen."