Hrubesch: "Der Trainer kann nicht immer der Schuldige sein" | OneFootball

Hrubesch: "Der Trainer kann nicht immer der Schuldige sein"

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Unter Tim Walter ist der Hamburger SV in diesen Tagen eines der formstärksten Teams der 2. Bundesliga. Die Rothosen haben etwa erst ein Spiel verloren und zuletzt den Rückstand auf die Aufstiegsränge reduziert. Amtsvorgänger Horst Hrubesch ist voll des Lobes.

"Mit Tim passt es gut, da er eine klare Idee hat, wie er spielen will, wie er die jungen Spieler integrieren kann und weil wir unter ihm konstant Ergebnisse holen, die diese Entwicklung bestätigen", sagt der Direktor Entwicklung des HSV gegenüber Sport Bild. Im Saisonfinale der vergangenen Spielzeit hatte Hrubesch Daniel Thioune als Trainer abgelöst, konnte die Hamburger aber nicht mehr zum Aufstieg führen. Seine Hoffnung lautet nun, dass Walter diesen Erfolg feiern kann und vor allem auch nachhaltig wirken darf.

"Kannst es schaffen, bald wieder 1. Liga zu spielen"

"Der Trainer kann nicht immer der Schuldige sein, darüber müssen wir uns im Klaren sein", spricht Hrubesch Klartext. Der schnelle Wechsel auf dem wichtigsten Posten in einem Fußballverein sei nicht der Schlüssel zum Erfolg. "So wie wir es jetzt angehen, kannst du es schaffen, bald wieder 1. Liga zu spielen", ist Hrubesch überzeugt. "Immer so weitermachen wie davor, wieder einen neuen Trainer holen, wieder Geld investieren, das geht nicht."

"Eine andere Mentalität auf dem Platz"

Den Nachwuchs-Fachmann freut dabei insbesondere, dass Walter vielen jungen Spielern Perspektiven aufzeigt. Aktuell ist es vor allem Faride Alidou, der auf sich aufmerksam macht, zuvor schon setzte Walter auf den derzeit verletzten Jonas David. Trotz der Jugend so manchen Profis macht Hrubesch im HSV-Team eine herausragende Einstellung aus. "Es ist eine andere Mentalität auf dem Platz zu sehen, die Jungs halten dagegen, wenn es mal nicht läuft", spricht er dem Chefcoach einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung zu.

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