Hohe Gehaltsforderungen sollen Klubs bei Akanji abschrecken | OneFootball

Hohe Gehaltsforderungen sollen Klubs bei Akanji abschrecken

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Borussia Dortmund hat wie erwartet auf den monatelangen Ausfall von Sebastien Haller reagiert und mit Anthony Modeste einen Ersatz verpflichtet. Spätestens mit dem unvorhersehbaren Bedarf an einem weiteren Stürmer ist das Budget der Schwarzgelben ausgekratzt. Jetzt besteht umso größerer Druck, Profis wie Manuel Akanji zu veräußern. Der Schweizer aber soll einem Abschied bislang gewissermaßen selbst im Weg stehen.

Dass der Abwehrmann knapp drei Wochen vor Schließung der Transferfenster in den meisten europäischen Top-Ligen noch beim BVB angestellt sein würde, entsprach nicht den Vorstellungen beider Seiten. Der Nationalspieler wollte und will den nächsten Schritt machen, zu einem internationalen Spitzenklub wechseln. Dortmund will für einen wechselwilligen Profi mit auslaufendem Vertrag eine hohe Ablöse generieren. An Interessenten soll es dabei grundsätzlich nicht zwingend mangeln. Sie werden bislang aber offenbar von Akanji abgeschreckt.

Juventus mit Forderungen vergrault

Dies jedenfalls berichtet BVB-Experte Patrick Berger im Sport1-Podcast 'Die Dortmund-Woche'. "Wir haben aus mehreren Quellen gehört, dass Manuel Akanji sehr hohe Gehaltsforderungen hat und Vereine damit abgeschreckt hat", erklärt der Reporter. Unter anderem sei Juventus an einer Verpflichtung interessiert gewesen, habe aber bei einer Forderung von 13 Millionen Euro Jahresgehalt wohl andere Optionen vorgezogen. Berger geht so davon aus, dass ein Verkauf von Akanji vor allem für den Fall realistisch ist, in dem der Verteidiger seine Forderungen etwas runterschraubt.

Hoffen auf Inter Mailand?

Für den BVB wäre das wichtig, weil Akanji nicht mehr eingeplant wird und bei einem Abschied eine Summe in der Region von wenigstens 20 Millionen Euro veranschlagt wird. Wegen der Vertragssituation beim Schweizer winkt andernfalls höchstens eine kleine Summe im Winter, wenn der 27-Jährige noch sechs Monate unter Kontrakt sein wird. Eine Option tut sich dieser Tage womöglich bei Inter Mailand auf, sollte der italienische Pokalsieger Milan Skriniar nach einigem hin und her doch noch an Paris Saint-Germain abgeben (fussball.news berichtete).

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