Hofmann: „Müssen uns an die eigene Nase fassen“ | OneFootball

Hofmann: „Müssen uns an die eigene Nase fassen“

Logo: Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach

…die Einschätzung der Partie: Wir waren die bessere Mannschaft, hatten viel mehr Ballbesitz und viel mehr Torschüsse, daher hätten wir das Spiel gewinnen müssen. In der ersten Hälfte haben wir es gut gemacht, waren sehr aktiv und haben uns auch einige Möglichkeiten herausgespielt. Ärgerlich war, dass die Stuttgarter gleich den ersten Schuss zur Führung genutzt haben. Wir haben uns davon nicht aus dem Konzept bringen lassen, trotzdem kostet es natürlich immer viel Kraft, wenn man einem Rückstand hinterherlaufen muss.

…das Nachlassen in der zweiten Hälfte: In der zweiten Halbzeit hat uns leider die nötige Durchschlagskraft gefehlt. Mit Ausnahme der Möglichkeit von Alassane Plea, die vor der Linie geklärt wurde, haben wir keine klaren Chancen mehr auf dem Fuß bekommen. Im Endeffekt hätten wir die vielen Angriffe, die wir hatten, besser ausspielen müssen. Das war einfach nicht gut genug. Deswegen müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass es am Ende nur zu einem Punkt gereicht hat.

…sein eigenes Tor: Es war auf jeden Fall einer meiner schöneren Treffer. Dass der Ball reingeht, habe ich auch erst recht spät gesehen. Der Winkel war relativ spitz, und es standen auch noch viele Gegenspieler davor. Aber ich bin natürlich froh, dass ich den Ball so gut getroffen habe und er dann im langen Eck eingeschlagen ist. Es war wichtig, dass wir damit noch kurz vor der Pause den Ausgleich erzielen konnten.

…die persönliche Torausbeute: Hoffentlich werden es mehr als die sechs in der vergangenen Saison, das wäre wünschenswert. Für mich persönlich ist es natürlich schön, wenn ich ein Tor erziele, aber ehrlich gesagt hätte ich lieber das Spiel gewonnen als dass ich selbst getroffen hätte. Die zwei verlorenen Punkte tun mehr als weh, als dass ich mich über mein eigenes Tor freuen kann.

In diesem Artikel erwähnt
Impressum des Publishers ansehen