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"Heute haben wir lernen müssen": Bayreuth bleibt weiter punktlos

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Zum ersten Mal in dieser Saison ging die SpVgg Bayreuth beim 1:4 in Wiesbaden richtig baden. Somit steht der Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern nach drei Liga-Spielen und dem Pokal-Aus noch ohne Erfolgserlebnis dar. Cheftrainer Thomas Kleine und sein Team hadern mit dem Eingewöhnungsprozess.

"Rückstand hat man uns angemerkt"

Den Hamburger SV hatte die Spielvereinigung vor zwei Wochen am Rande einer Niederlage, musste sich erst in der Verlängerung geschlagen geben. Auch de Niederlagen gegen Ingolstadt (0:1) und Freiburg II (0:1) waren knapp – und das waren zwei Spitzenteams der Liga nach heutigem Stand. Am Ende des 3. Spieltags wurden die Spieler der SpVgg Bayreuth in der Gästekurve mit Applaus empfangen, obwohl wieder eine Niederlage auf der Anzeigetafel steht. Dieses Mal wurde es deutlich. "Das Spiel fängt an, wie man es sich nicht wünscht. Nach fünf Minuten sind wir wieder im Rückstand, das hat man der Mannschaft dieses Mal auch angemerkt", so SpVgg-Coach Thomas Kleine nach Abpfiff.

Den Bayern-Aufsteiger zeichnet aus, dass er mit Geschlossenheit im Team nicht aufgibt. So brachte Daniel Steininger sein Team nach einem 0:2-Pausenrückstand nochmal per Anschlusstreffer (56.) heran – und nur fünf Zeigerumdrehungen später gab es den dritten Nackenschlag, der einer Vorentscheidung gleichkam. Freuen konnte sich der Torschütze nicht. "Es überwiegt die Enttäuschung. Wir wollten unser Spiel besser umsetzen, als in den letzten zwei Partien, in denen wir schon gute Spiele gemacht haben", erklärte Steininger am "Telekom"-Mikrofon. Das ging bei den Hessen nach hinten los.

Gesamtes Team fordert schnelle Entwicklung

Auch das positive Gefühl nach dem Anschlusstreffer war sofort wieder weg, wie Kleine festhielt. Der Fokus liegt daher schon wieder auf der nächsten Partie, die am Samstag (14 Uhr) im heimischen Stadion gegen den VfL Osnabrück ausgetragen wird. "Es geht darum, dass wir defensiv gut stehen müssen", analysierte Kleine den Entwicklungsprozess, den die Bayreuther jetzt erleben. Mit dem klaren Fazit: "Heute haben wir lernen müssen." Der Übungsleiter kündigte an, dass er die nötige Kritik ansprechen wird – sein Team aber auch aufmuntern wird.

Die Schläfrigkeit in der Anfangsphase merkte auch Steininger an, der den Blick über den Tellerrand hinaus wagte. "Man hat zum Ende hin gemerkt, dass in der Englischen Woche ein bisschen die Kraft gefehlt hat", sprach der 27-Jährige über das Tempo und die Fitness in der neuen Spielklasse. "Wir sind noch im Gewöhnungsprozess, aber allzu viel Zeit haben wir leider nicht." Mut macht dem Torschützen, dass die Herangehensweise der Spielvereinigung grundsätzlich stimmt. Bislang fehlen jedoch die Ergebnisse in jeder Hinsicht.

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