Hertha BSC: Trainer Pál Dárdai verrät Plan für die kommenden Spiele

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Für Hertha BSC werden die kommenden Aufgaben besonders herausfordernd: Da sich die Berliner aufgrund mehrerer positiver Corona-Befunde in häuslicher Isolation befinden, wurden die Spiele gegen Mainz, Freiburg und Schalke verschoben. Es ist ein Mammutprogramm binnen kürzester Zeit zu erwarten, in dem diese Spiele nachgeholt sowie die regulären Partien gespielt werden. Trainer Pál Dárdai möchte die nächsten Begegnungen deshalb mit Bedacht angehen. „Wir müssen schlau sein“, so der Übungsleiter am Dienstag. Dass die letzten sechs Spiele mit derselben Startelf gespielt werden können, schloss er aus: „Das ist unmöglich – man kann aus dem Nichts ein oder zwei Spiele machen, mehr nicht.“ Sportdirektor Arne Friedrich hat im aktuellen Sportstudio schon anklingen lassen, dass kreative Lösungen gefunden werden müssen, möglicherweise gar mit zwei Teams gespielt wird. Dárdai möchte jedoch eher einen klassischen Rotationsansatz wählen. „Die einen spielen vielleicht 60 Minuten, andere 30 – es wird so sein wie in den Vorbereitungsspielen einer Saison“, so der Plan des Ungarn.

Zur Verfügung stehendes Personal ist noch unklar

Noch ist allerdings unklar, welches Personal dem Übungsleiter nach der häuslichen Isolation überhaupt zur Verfügung steht. „Wir wissen nicht, was bei den nächsten Testungen rauskommt und welcher Spieler vielleicht länger in Quarantäne bleiben muss“, machte Dárdai deutlich. Für ihn ist allerdings klar: „Wenn wir rauskommen, müssen wir vorbereitet sein.“ Die Testreihe am Dienstag verlief derweil erfreulich: Die erste PCR-Testung der in Quarantäne befindlichen Akteure ergab ausschließlich negative Ergebnisse. Die Vorbereitung der Hertha wird aktuell durch Athletiktrainer Henrik Kuchno durchgeführt, Dárdai schaltet sich bei Bedarf zu und erkannte: „Die Mannschaft ist motiviert und fleißig. Es bleibt keiner im Bett, man muss schon richtig mitmachen. Die Jungs sind ordentlich am Schwitzen. Einige haben schon Muskelkater. Herr Kuchno ist sehr erfahren, das ist gut.“ Trotz der schwierigen Umstände soll die aktuelle Situation nicht als Entschuldigung dienen. „Es gibt kein Alibi und keine Ausreden“, machte Dárdai unumstößlich klar. „Wir müssen jetzt diese zwei Wochen gut überstehen, aber wir haben den Schlüssel in unserer Hand. Bielefeld kommt noch zu uns, Köln auch.“