Hertha BSC: Córdoba, Cunha und Alderete sind Last-minute-Rückkehrer

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Wie für jeden Klub, der in der Länderspielpause einige Nationalspieler entsandt hat, gestaltet sich auch für Hertha BSC die Vorbereitung auf das kommende Bundesligaspiel schwierig. Insbesondere drei Spieler können erst kurz vor knapp wieder bereitstehen und höchstens ein Teamtraining absolvieren: Jhon Córdoba, Matheus Cunha und Omar Alderete. Am längsten warten musste Coach Bruno Labbadia auf den Erstgenannten. Córdoba wurde nach seiner Südamerikareise erst am Donnerstagabend zwischen 22:30 und 23:00 Uhr zurückwartet. Vor dem Trainingseinstieg ist ein negativer Corona-Nachweis notwendig. Bei Cunha, ebenfalls in südamerikanischen Gefilden unterwegs, sind laut "B.Z." schon zweit negative Tests erfolgt. Trotz der Reisestrapazen und Jetlag soll er fit und wohl mit an Bord sein. Belastung durch einen Einsatz gab es jedenfalls nicht. Sowohl Cunha als auch Córdoba blieb ein Debüt für die jeweilige A-Nationalmannschaft verwehrt. Auf den ersten Blick sieht es bei Hertha-Neuzugang Alderete anders aus. Bei genauerem Hinschauen aber zeigt sich: Bei seinem Auftritt gegen Venezuela handelte es sich um einen Minieinsatz. Er wurde in der 93. Minute eingesetzt.

Alderete konnte noch nicht mit den neuen Kollegen trainieren

Wie genau Labbadia mit den Nationalspielern planen kann, vermochte er am Donnerstag noch nicht zu sagen. Er verwies darauf, dass er "leider noch keine Erfahrungen mit den einzelnen Spielern habe", wie sie die jeweiligen Strapazen verkraften. Für Innenverteidiger Alderete war die Länderspielreise (mit der späten Rückkehr) auch insofern ungünstig, als eine Eingewöhnung in Berlin noch nicht stattfinden konnte. Der Paraguayer wurde erst am letzten Tag der Transferperiode verpflichtet. Anschließend ging es zum Nationalteam. Dabei besteht durchaus Bedarf für seinen Einsatz. Fürs Duell mit dem VfB Stuttgart steht Labbadia keine üppige Besetzung fürs defensive Mittelfeld beziehungsweise für die Abwehr zur Verfügung. Rückkehrer Eduard Löwen könnte seine ersten Einsatzminuten im Mittelfeld sammeln und Niklas Stark als Innenverteidiger auflaufen. Die Alternative: Stark rückt auf die Sechs und Alderete dafür in die Abwehr.