Hernandez über Bayern-Transfer: "Riskiert, alles zu ändern und bin glücklich"

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Verteidiger Lucas Hernandez konnte seinen Ex-Klub Atletico mit dem FC Bayern in der Champions League souverän schlagen (4:0). Über den Wechsel von Madrid nach München und wie es mit dem Deutschlernen vorangeht, spricht der Franzose nun.

Für 80 Millionen Euro kam Lucas Hernandez im Transfersommer 2019 von Atletico zum FC Bayern. In der Vorsaison mit Start- und Verletzungsproblemen zu kämpfen, hat sich der 24-Jährige unter Bayern-Coach Hansi Flick endlich einen Stammplatz erkämpft. Auch gegen seinen Ex-Klub durfte der Linksverteidiger über die volle Distanz ran und half somit beim 4:0-Sieg. "Ich werde Atletico immer dankbar sein", erklärte Hernandez im Anschluss im Interview mit Cope, angesprochen auf das Duell mit seinem Ausbildungsverein.

Atletico-Fans nach Abgang sauer

In seiner letzten Saison bei Atletico bestritt der Franzose kaum noch ein Spiel, weshalb er sich in der Folge mit dem Wechsel nach München den Ärger der Fans einholte. "Die Leute denken, dass ich einfach aufgehört habe, aber ich war mit meinem Knie in einer schwierigen Situation, und ich traf die Entscheidung. Ich wollte nicht, dass sich die Leute schlecht fühlen", betonte der Defensivmann weiter.

Deutsch? "Nach und nach verstehe ich es"

Hernandez "zog es vor, meine Kultur, meine Sprache und meine Lebensweise zu ändern. Ich wollte andere Dinge ausprobieren, neue Erfahrungen, eine neue Liga. Dafür habe ich riskiert, alles zu ändern, und ich bin sehr glücklich", erklärte er und verriet im Gespräch mit Cadena SER auch, wie es mit dem Deutschlernen läuft: "Es ist kompliziert. Ich habe spanische und französische Kollegen, die für mich übersetzen, aber nach und nach verstehe ich es."

Der Weltmeister 2018 spielte in seiner Jugend bei Atletico und schaffte dort auch den Sprung zu den Profis. Im Anschluss wechselte er zum FC Bayern, wo er noch einen Vertrag bis 2024 besitzt.