Herkunft trifft Zukunft: Die SGE und der neue Deutsche Bank Park | OneFootball

Herkunft trifft Zukunft: Die SGE und der neue Deutsche Bank Park

Logo: OneFootball

OneFootball

Dominik Berger

Die Deutsche Bank hat zum 1. Juli 2020 die Namensrechte am Frankfurter Stadtwald-Areal und dem Stadion übernommen. Die Heimspielstätte firmiert seither unter dem Namen „Deutsche Bank Park“. Anders als bei anderen Umbenennungen, die im Profifußball stattfinden, gehen im Frankfurter Fall weitere weitreichende Veränderungen einher.

Denn Eintracht Frankfurt bekommt durch den neuen Stadionnamen nicht nur eine engere Zusammenarbeit mit dem Partner Deutsche Bank, das gesamte Areal im Frankfurter Stadtwald wird als Deutsche Bank Park baulich verändert. So wird neben dem öffentlichen Park, der Trainingsplätze, einem neuem Digitalzentrum auch die neue Geschäftsstelle der Frankfurter Eintracht vor Ort zu finden sein.

„Wir wollen als globale Bank auf dem Heimatmarkt erkennbar bleiben, uns in der Mitte der Gesellschaft positionieren. Wenn man dann die Chance hat, mit der Heimatstadt verknüpft zu werden, nicht nur über den Profisport, sondern gemeinsam mit der Eintracht eine Begegnungsstätte für die Bevölkerung entwickeln kann, dann ist es genau das, was wir wollen“, erklärte der Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, Christian Sewing.

Seit 2017 besteht die Partnerschaft zwischen Adlern und dem Bankhaus, die sich durch die intensivere Zusammenarbeit für beide Seiten auszahlen soll. „Wenn wir emotionale, leidenschaftliche Ereignisse wie Fußballspiele und Technologie zusammenführen, dann haben wir die Chance, in Europa etwas Einmaliges zu schaffen“, ist sich Sewing sicher. Das Areal, das bisher nicht vollständig genutzt wurde, soll zur Begegnungsstätte für Breitensport, Businessveranstaltungen und andere Events werden.

Bei der Eintracht war man in Person von Vorstand Axel Hellmann auf der Suche nach einem Partner, der sich über das Namenssponsoring hinaus im Verein engagiert. Daher ist die neue Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank auch auf sieben Jahre ausgelegt. „Es wird nicht alles am ersten Tag fertig sein, aber wir werden in den sieben Jahren viel entwickeln, wobei ich hoffe, dass es mehr als sieben Jahre der Zusammenarbeit werden“, hofft Hellmann schon jetzt.

In diesem Artikel erwähnt