📸 Heimtrikots der 2. Liga im Ranking: Von Sitzbezug bis Designerware

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Matti Peters

Artikelbild: 📸 Heimtrikots der 2. Liga im Ranking: Von Sitzbezug bis Designerware

Mit der ersten Pokalrunde ist die neue Saison offiziell gestartet. Die neuen Heimtrikots sind also auch am Start.

Wir haben die OneFootbal-Redakteure zusammengetrommelt und das nächste Ranking erstellt. Bewertet wurde jedes einzelne Trikot auf einer Skala von null bis zehn bewertet. Eine Zehn stellt dabei die bestmögliche Bewertung dar.

Platz 18: SC Paderborn (3,1/10)

Mit vergleichsweise großem Abstand landen die Ostwestfalen auf dem gleichen Platz, den sie in der abgelaufenen Bundesliga-Saison hinnehmen mussten. Auch im Trikotranking schließt der SCP als Absteiger ab. Der Ansatz eines Gittermusters scheint hier keinen zu beeindrucken.


Platz 17: Würzburger Kickers (4,0/10)

Viel besser kam die Optik mit der Würzburg in der kommenden Saison aufläuft auch nicht an. Ist das Kunst oder kann das weg?


Platz 16: Holstein Kiel (4,1/10)

Die neue Störchekluft könnte nach Ansicht der OF-Redakteure auch zum Ladenhüter mutieren. Das maritime Motto „Kiel Ahoi!“ kommt zwar ganz klar rüber, so richtig gefühlt wird das aber von fast keinem hier.


Platz 15: Jahn Regensburg (4,3/10)

Das neue Regensburg-Trikot soll vor allem „bodenständig und glaubwürdig“ rüberkommen, wie Jahns Marketing-Chef Philipp Hausner verriet. Die Bewertung fiel für das Design des neuen Heimdress ebenfalls bodenständig aus.


Platz 14: VfL Osnabrück (4,4/10)

Retro und doch moderne. Dieser Designansatz hat auch nicht gerade für große Begeisterung gesorgt. Die markanten Rauten und der nostalgische Gedanke an die Spielzeit 1991/92 haben das Trikot immerhin nicht ganz schlecht abschneiden lassen.


Platz 13: Erzgebirge Aue (5,4/10)

Die anderen Lila-Vertreter der Liga kommen aus dem Erzgebirge. Das Heimjersey von Aue orientierte sich stärker am klassisch-gestreiften Look und landete damit wenigstens im neutralem Bewertungsbereich.


Platz 12: 1. FC Heidenheim (5,5/10)

Der Relegationsteilnehmer besticht auch in diesem Jahr mit Vereinstreue, in dem er abermals alle drei Klubfarben im Heimtrikot untergebracht hat. Diesmal wurden die Längsstreifen allerdings mit Querstreifen ersetzt. Mehr als ein Platz im Mittelfeld war aber nicht drin.


Platz 11: FC St. Pauli (5,6/10)

Ein Trikot in Braun und Creme. Das gab es bei den Kiezkickern das letzte Mal im Jahr 1998. Das schlichte Design wurde bewusst gewählt. Kein Schnickschnack oder Gedöns. Etwas das zum FCSP passt, wie die Faust aufs Auge.


Platz 10: Greuther Fürth (5,7/10)

Der raue, fast pixelige Blockstreifen-Look war schon eher etwas fürs Auge der Betrachter. Den Platz auf dem Treppchen aus der Vorsaison verfehlten die Kleeblätter mit der Neuauflage diesmal allerdings deutlich.


Platz 9: Eintracht Braunschweig (6,1/10)

Beim erfolgreichen Pokalauftritt gegen Hertha BSC zeigten die Löwen sich bereits von ihrer guten Seite im neuen Heimjersey. Dieses Ranking bewertet allerdings ausschließlich die Optik und da ist nach unserer Ansicht für die Eintracht noch Luft nach oben.


Platz 8: Hannover 96 (6,5/10)

96 setzt für seinen Heimzwirn wenig überraschend auf Rot. Bei der Vorstellung war die Rede ist von einem „einzigartigen“ Rot. Für besonders einzigartig wurde das neue Design aber nicht befunden. Ein Platz mit Mittelmaß war die logische Konsequenz.


Platz 7: Karlsruher SC (6,6/10)

„Ein Stück Heimat“ wurde auf dem Heimtrikot des KSC verewigt. Die Karlsruher Pyramide als zentrales Wahrzeichen der Region hat den Geschmack unserer Redaktion durchaus getroffen.


Platz 6: Fortuna Düsseldorf: (6,7/10)

Die Fortuna hat für die Gestaltung des neuen Gewands die eigenen Fans mit ins Boot geholt. Knapp 12.500 Anhänger stimmten für den Kernwert „Heimat“. Das Stadtwappen wurde Ton-in-Ton in die rote Grundfarbe eingearbeitet. Gegen das Wort einer derart schlagkräftigen Designer-Crew hatten nur wenige etwas einzuwenden.


Platz 5: VfL Bochum (6,7/10)

Das sogenannte Flutlichtblau der Bochumer hat unsere Sehnerven definitiv angesprochen. Ab der Saison 2021/22 wird es keine Flutlichtspiele im normalen Ligabetrieb der 2. Bundesliga mehr geben. Es war also die letzte Chance diese Trikotidee glaubwürdig zu verkaufen. Für den Bestwert reichte es nur aufgrund minimaler Abzüge in der B-Note nicht.


Platz 4: Darmstadt 98 (6,9/10)

Bei diesem Trikot war sich die Jury fast durchweg einig. Eine glatte 7 hätte es gegeben, wenn wir einen Querdenker ausgeschlossen hätten. Die altbekannten, asymmetrischen, diagonalen Streifen verpassen das Podium nur denkbar knapp.


Platz 3: 1. FC Nürnberg (7,2/10)

Ein Platz mit dem die Nürnberger nach der Seuchensaison 2019/20 aus sportlicher Sicht für die neue Spielzeit sehr gut leben könnten. Es würde zwar erneut die Relegation bedeuten, in diesem Fall hätte der Club aber die Chance auf den Wiederaufstieg in die Bundesliga.


Platz 2: Hamburger SV (7,7/10)

Der HSV räumte in diesem Ranking zwar die meisten Bestnoten ab, muss sich letztlich aber mit dem zweiten Rang begnügen. Sollten die Rothosen im Mai nächsten Jahres den gleichen Tabellenplatz erreichen wäre zumindest der Aufstiegsfluch überwunden. Ein Umstand der den Hamburgern sicher deutlich mehr wert wäre, als eine knappe Niederlage im Trikot-Ranking.


Platz 1: SV Sandhausen (8,6/10)

 

Die Style-Meisterschaft ist Dennis Diekmeier und Co. nicht mehr zu nehmen. Mit dem schlichten aber wunderschönen Look hat der SVS die Redakteur-Herzen höher schlagen lassen.

Das Wappen der Gemeinde Sandhausen als Stanzung sorgte für den größten Zuspruch. Weniger ist manchmal mehr und „Echt anders“ der eindeutige Sieger.