Hegering: "Es hat sich sehr gut angefühlt" | OneFootball

Hegering: "Es hat sich sehr gut angefühlt"

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Nach dem überzeugenden 7:0 im letzten Test gegen die Schweiz biegt die Frauen-Nationalmannschaft auf die Zielgerade der EM-Vorbereitung. Marina Hegering, die nach längerer Zwangspause ihr Comeback im DFB-Team gab, und Linda Dallmann sprechen über die Stimmung im Team. DFB.de hat die wichtigsten Aussagen.

Marina Hegering über...

... ihre Rückkehr ins Team nach längerer Verletzungspause: Es hat sich sehr, sehr gut angefühlt. Ich habe mich riesig gefreut, wieder Teil der Mannschaft sein zu dürfen und dass ich wieder aktiv auf dem Platz stehen konnte. Das habe ich sehr genossen. Es war für mich eine runde Sache gegen die Schweiz.

... ihren aktuellen Fitnesszustand: Ich kann das nicht in Prozent beziffern. Dass ich noch nicht bei 100 Prozent bin, ist selbstverständlich. Ich fühle mich aber sehr gut und bin sehr zufrieden.

... die drei freien Tage in der kommenden Woche: Ich habe meine Familie auch längere Zeit nicht gesehen. Ich freue mich riesig auf diese drei Tage. Ich werde wenig unternehmen und sie sehr ruhig und entspannt angehen lassen.

... die Testspiele der Konkurrenz: Die Ergebnisse haben wir verfolgt, die Spiele live anzusehen, war etwas schwieriger. Ich habe aber etwas in England gegen Niederlande hineingeschaut. Das war schon ganz ordentlich. Dänemark ist auch sehr gut drauf, und Spanien hat ein Ausrufezeichen gesetzt. Wir müssen uns auf sehr starke Kontrahentinnen einstellen.

... die starke Form von Kathrin Hendrich: Kati hat eine richtig gute Saison gespielt. Seitdem sie fix in der Innenverteidigung spielt, hat sie zu Recht ein großes Selbstvertrauen in dieser Saison entwickelt. Die guten Leistungen bestätigt sie immer wieder. Wir können froh sein, dass sie gerade so gut in Form ist.

Linda Dallmann über...

... den Sieg gegen die Schweiz: Das Spiel hat sehr großen Spaß gemacht. Als Team und für jede Einzelne. Ein Spiel mit derart viel Spielfreude hat uns vor dem Turnier noch gefehlt. Das war sehr wichtig. Dass die Schweiz nicht das Kaliber ist, das uns bei der EM erwartet, muss man aber auch sagen. Dennoch ist es wichtig, gegen einen Gegner so zu spielen und sieben Tore zu schießen.

... die drei freien Tage in der kommenden Woche: Alle Mädels werden noch mal zur Familie nach Hause fahren und Kraft tanken. Die Liebsten um sich zu haben, das ist das Wichtigste. Das ist das Rezept, um noch einmal runterzukommen, um danach mit voller Kraft nach England zu fliegen.

... die Testspiele der Konkurrenz: Ich bin kein Fan davon, den Gegner bis zum Ende zu analysieren. Da haben wir genügend Experten in unserem Team. Wir wissen, dass uns bei der EM große Kaliber erwarten, und werden am Ende gut auf alles vorbereitet sein.

... ihre aktuelle Rolle im Team: Wir als Team können gut abschätzen, in welche Richtung die Aufstellung für das erste EM-Spiel geplant ist. Im Teamsport bekommt man eine Rolle zugewiesen, und ich bin mir darüber auch im Klaren. Ich versuche da zu sein, wenn man mich braucht. Es kann sich schnell vieles verändern. Ich bin vorbereitet und versuche, meine Aufgaben bestmöglich zu erfüllen.

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