Hausverbot nach ICE-Vorfall – Bielefeld-Präsident an Fangruppe: „Bitte bleibt uns fern“ | OneFootball

Hausverbot nach ICE-Vorfall – Bielefeld-Präsident an Fangruppe: „Bitte bleibt uns fern“

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News | Nach der Auswärtspartie beim FC Bayern München sollen Fans von Arminia Bielefeld in einem ICE randaliert und einen Bahn-Mitarbeiter rassistisch beleidigt wie auch geschlagen haben. Der Verein hat nun zu diesem Vorfall deutlich Stellung bezogen und Strafen ausgesprochen.

Arminia Bielefeld hat „selbstverständlich Hausverbot ausgesprochen“

Nach dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern München und Arminia Bielefeld (1:0) sollen Fans der Arminia in einem ICE randaliert haben. Das berichtet der kicker, der sich auf die Angaben der Bundespolizei beruft. Demnach soll jene Fangruppe nicht nur randaliert, sondern auch einen Bahn-Mitarbeiter rassistisch beleidigt wie auch geschlagen haben. Zunächst soll es im Bordbistro des Zuges zu Ausschreitungen gekommen sein, weshalb der Bistro-Chef einschritt und daraufhin beleidigt wie auch körperlich angegangen wurde. Ein 34-jähriger Mann soll bereits als Tatverdächtiger ausgemacht worden sein.

„Gegen den gebürtigen Bielefelder wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. Gegen einen weiteren Arminia-Anhänger wurde zudem ein Strafverfahren wegen Bedrohung eröffnet, da dieser den betroffenen DB-Mitarbeiter nach Ankunft in Bielefeld ebenfalls mit Mord bedroht haben soll“, heißt es in dem Bericht. Arminias Präsident Rainer Schütte hat zu diesem Vorfall klar Stellung bezogen: „Die Gruppe ist uns bekannt, wir haben selbstverständlich Hausverbot ausgesprochen. An diese Gruppe: Bitte bleibt uns fern und nutzt nicht den Namen unseres Vereins für eure Taten.“

(Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

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