Hamann über Hummels: "Eine Personalie, die sich die Dortmunder intensiv anschauen müssen" | OneFootball

Hamann über Hummels: "Eine Personalie, die sich die Dortmunder intensiv anschauen müssen"

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Mats Hummels spielte bei allen Gegentoren, die Borussia Dortmund gegen den FC Bayern (2:3) kassiert hat, eine unglückliche Rolle. Allerdings habe der BVB nicht allein wegen des Abwehrchefs verloren, betont Dietmar Hamann, der sich der Kritik dennoch in Teilen anschließt.

Gegen seinen Ex-Klub erlebte Mats Hummels einen gebrauchten Arbeitstag. Der ehemalige Innenverteidiger des FC Bayern und aktuelle Abwehrchef von Borussia Dortmund tappte vor dem Ausgleich durch Robert Lewandowski (9.) etwa in Thomas Müllers Pressingfalle. Der offensive Mittelfeldspieler lief Hummels an, stoppte den hohen Diagonalball mit seinem Bein, setzte sich im darauffolgenden Sprintduell durch und bediente Lewandowski per Kopf. Beim Tor zum 1:2 durch Kingsley Coman (44.) wurde Hummels schließlich im eigenen Strafraum von Raphael Guerreiro angeschossen, und der Elfmeter zum 2:3 durch Lewandowski (78.) resultierte aus einem Handspiel des 32-Jährigen.

Hamann: Hummels hat "sehr unglücklich agiert"

"Gestern hat er sehr unglücklich agiert", sagte Ex-Profi Dietmar Hamann am Sonntag bei Sky90. "Das Handspiel kann mal passieren, sollte aber nicht passieren. Beim ersten Gegentor hat er zu lange gewartet. Beim zweiten kann er nichts machen", erläuterte der 48-Jährige, der betonte, Hummels treffe nicht die alleinige Schuld für die Niederlage, dennoch sollten seine Leistungen in den kommenden Monaten beobachtet werden: "Dass er nicht mehr der Schnellste ist, wissen wir. Bis hierher hatte er das ordentlich gemacht. Ich würde die Niederlage nicht nur an ihm festmachen. Natürlich ist das aber eine Personalie, die sich die Dortmunder intensiv anschauen müssen." Bisher ist Hummels unantastbar, einzig wegen Patellasehnenproblemen musste er in fünf Partien aussetzen.

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