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·26. Februar 2024

Hamann: "Tuchel kann in der Konstellation nicht gewinnen"

Artikelbild:Hamann: "Tuchel kann in der Konstellation nicht gewinnen"

Der FC Bayern hat sich für einen Neustart im Sommer entschieden. Bis dahin wird Thomas Tuchel auf der Trainerbank sitzen. Dietmar Hamann sieht den Coach als Verlierer dieser Entwicklung an.

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Zwischen dem FC Bayern und Thomas Tuchel, so konstatierte es Jan-Christian Dreesen nach dem 2:1-Sieg gegen RB Leipzig am Samstag, hat es einfach nicht gepasst. "Wir haben gesehen, es funktioniert so nicht. Und deswegen haben wir entschieden, dass wir es anders machen wollen", sagte der Vorstandsvorsitzende gemäß dem kicker, nachdem beide Parteien in den vergangenen elf Monaten vergeblich versucht haben, um die Münchner auf eine erfolgreiche Zukunft zusteuern zu lassen.


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Hamann: "Tuchel kann nicht gewinnen"

Bis zum 34. Bundesliga-Spieltag wird Tuchel die Mannschaft betreuen, ab dem 1. Juli soll es dann der fünfte Trainer seit 2018 richten. In den Augen von Dietmar Hamann geht Tuchel als Verlierer hervor. "Tuchel kann in dieser Konstellation nicht gewinnen. Wenn die Mannschaft jetzt anfängt zu gewinnen — es wurde ja gesagt, die Mannschaft sei in der Verantwortung, weil der Trainer am Saisonende weg ist — dann sagen die Leute: 'Das hat die Mannschaft gemacht.' Und wenn es nicht läuft, ist er trotzdem schuld", sagte der Ex-Profi bei Sky90.

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Hamann sieht auch "eine Gefahr für den Verein"

Zugleich sieht Hamann mit Blick auf den Transfersommer ein Risiko für den FC Bayern, wenn Tuchel tatsächlich nicht mehr die Langzeitwirkungen seiner Entscheidungen berücksichtigen sollte. "Es birgt eine Gefahr für den Verein, weil er sagt: ‚Das ist mir egal, wer spielt. Der Marktwert eines Mathys Tel, Joshua Kimmich oder Matthijs de Ligt im Sommer ist mir egal. Ich will maximalen Erfolg haben.’" Für den Umbruch brauche es Einnahmen von bis zu fünf Spielern, so Hamann - allerdings ist offen, wie groß die Kaderumwälzung tatsächlich ausfallen wird.

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