Hainer: Während Corona "mehr Demut zu erkennen"

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Herbert Hainer feiert am heutigen Sonntag sein erstes Dienstjubiläum als Präsident des FC Bayern. Dass in sein erstes Jahr als Nachfolger von Uli Hoeneß eine globale Pandemie fallen würde, hätte sich der 66-Jähriger sicher kaum vorstellen können. Ihre Auswirkungen hält der ehemalige adidas-Manager für spürbar.

"Ich denke, dass schon in den vergangenen Monaten mehr Demut zu erkennen war", so der Präsident des Rekordmeisters gegenüber Welt am Sonntag. "In Gesprächen mit anderen Klubs merke ich, dass die Erkenntnis wächst, dass es so wie zuletzt nicht mehr weitergehen kann." Diese Hoffnung hatten viele Protagonisten gerade aus der Bundesliga geäußert. Exorbitante Ablösesummen und Gehälter im Spitzenbereich sollen nach ihrer Ansicht der Vergangenheit angehören.

"Wird immer den einen oder anderen Auswuchs geben"

Tatsächlich sanken die Transferausgaben in den zehn größten europäischen Ligen im Sommer im Zeichen der Pandemie drastisch. "Transfers mit absurd hohen Summen kamen in diesem Sommer nicht mehr zustande, was aber auch logisch ist, da aktuell weniger Geld zirkuliert", sagt Hainer. Er sei aber zu sehr "Realist", um davon eine generelle Entwicklung ablesen zu wollen. "Ich fürchte, es wird immer den einen oder anderen Auswuchs geben." Die Münchner selbst wiesen ein Transferminus von geschätzten 40 Millionen Euro auf, das sie sich aber beispielsweise ob ihrer Erfolge in der Champions League aber locker genehmigen konnten.

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