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"Haben klare Ideen im Kopf": Werder-Kader soll frühzeitig stehen

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Nach dem Aufstieg am Wochenende bastelt der SV Werder Bremen am Kader für die kommende Saison. Die Mannschaft soll so schnell wie möglich stehen, sagte Sportchef Frank Baumann. Große Ausgaben kann sich der Klub jedoch nicht leisten.

Kader "deutlich früher zusammenhaben"

Er und seine Kollegen hätten bereits "klare Ideen im Kopf, wie es weitergeht, wo wir Bedarf haben", zitiert ihn der "Kicker". Ein übergeordnetes Ziel sei dabei, dass "wir den absoluten Stamm und Großteil des Kaders deutlich früher zusammenhaben wollen als in der vergangenen Saison". Denn nach dem Abstieg im vergangenen Jahr hatte hatte es bis nach Saisonstart gedauert, ehe die Mannschaft komplett war. Das soll sich nicht noch einmal wiederholen.

Einen Umbruch wie 2021 soll es nicht geben ("Wir haben ein Grundgerüst an Spielern"). Stattdessen sollen gezielt Profis geholt werden, die "schon etwas gesehen und erlebt haben und uns besser machen wollen". Doch auch das eine oder andere Talent könnte an die Weser wechseln. Auch wenn möglicherweise ein paar Jahre vergehen, bis das Potential ausgeschöpft ist.

Pascal Groß ein Thema?

Aber klar ist, dass die Hanseaten keine großen Sprünge machen können. Zu limitiert ist das Budget aufgrund der Schulden. Wenn mehr Geld ausgegeben werden soll, muss dies durch Transfers verdient werden. Denn die 20 Millionen Euro mehr durch die TV-Erlöse allein reichen nicht aus. "Trotzdem sind wir auch optimistisch, dass wir interessante Spieler von uns überzeugen können", so Baumann.

Ein möglicher Kandidat soll Pascal Groß sein. Der 30-jährige Mittelfeldspieler steht in der Premier League bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag. Dort läuft der Vertrag des gebürtigen Mannheimers im Sommer aus. Es sollen jedoch auch andere Bundesligisten Interesse angemeldet haben.

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