Grammozis: "Wir dürfen nicht nur Terodde auf die Schulter klopfen" | OneFootball

Grammozis: "Wir dürfen nicht nur Terodde auf die Schulter klopfen"

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Mit elf Toren ist Simon Terodde die wichtigste Offensivkraft des FC Schalke 04. Dimitrios Grammozis hofft, dass die Trefferquote des 33-Jährigen einen Anreiz für seine Mitspieler darstellt und ist insgesamt zufrieden mit dem Aufgebot, das ihm zur Verfügung steht.

Der FC Schalke 04 hat einen großen Umbruch hinter sich, der Kader wurde nahezu vollständig ausgetauscht. Einige Neuzugänge wie Thomas Ouwejan oder Ko Itakura wissen zu überzeugen, das Maß aller Dinge ist jedoch Simon Terodde. Der Mittelstürmer erzielte elf der 16 Schalker Tore, zog vor der Länderspielpause in der ewigen Torschützenliste der 2. Bundesliga mit Ex-Torjäger Dieter Schatzschneider gleich und könnte bereits gegen Hannover 96 zum neuen Top-Torschützen des Unterhauses aufsteigen.

Grammozis: Terodde-Tore müsse "für die anderen ein Anreiz sein"

Allerdings ist Cheftrainer Dimitrios Grammozis bemüht, die Last auf mehreren Schultern zu verteilen: "Wir wissen, dass wir einen guten Stürmer brauchen, um oben mitzuspielen. Aber ich sage auch ganz klar: Wir dürfen nicht nur Simon auf die Schulter klopfen", sagte der Deutsch-Grieche gegenüber Sport Bild. Umso mehr nimmt Grammozis die übrigen Offensivspieler in die Pflicht: "Jedes Tor von Simon muss für die anderen ein noch größerer Anreiz sein, auch auf der Torschützenliste zu stehen."

Mangelnde Offensivkräfte? "Ich bin zufrieden mit dem Kader"

Mit drei Treffern ist Marius Bülter der zweitbeste Torschütze des S04, Mehmet Can Aydin und Dominick Drexler trafen jeweils einmal. Nichtsdestotrotz ist Grammozis von der Offensive überzeugt - so wie vom gesamten Aufgebot: "Das Paket, das wir geschnürt haben, war das, was aus finanzieller Sicht möglich war. Ich bin zufrieden mit dem Kader. Wir wollen etablierte Spieler und junge ­Herausforderer haben. Das ist unser Weg."

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