Goncalo Paciencia: Konkurrenzkampf ist hilfreich für die Mannschaft

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Vier Monate lang konnte Goncalo Paciencia aufgrund einer Knieverletzung nicht für die Königsblauen auflaufen, nach einer intensiven Reha ist der Portugiese seit Ende März wieder eine Option für Chef-Trainer Dimitrios Grammozis. Auf einen 15-Minuten-Auftritt in Leverkusen folgte für Paciencia beim Heimspiel gegen den FC Augsburg ein Einsatz in der Schlussphase, bei dem er mithalf, den 1:0-Vorsprung über die Zeit zu bringen und somit die drei hart erkämpften Punkte in Gelsenkirchen zu behalten.

„Mein Ziel ist es immer gewesen, dem Team zu helfen und noch stärker aus meiner Verletzung zurückzukehren“, sagt Paciencia, für den die vergangenen Monate nicht immer einfach gewesen sind, wie er zugibt. „Nicht nur, weil ich verletzt war und der Mannschaft dadurch nicht helfen konnte, sondern auch, weil die Mannschaft keine guten Ergebnisse eingefahren hat. Es belastet einen während der Reha umso mehr, wenn dein Team nicht so erfolgreich ist wie erhofft.“

Dass er nun wieder zurück auf dem Platz steht und beim 1:0-Sieg gegen Augsburg erneut zum Einsatz kam, freue ihn sehr. Für ihn gehe es in dieser Saison darum, noch so viele Spiele wie möglich zu absolvieren und der Mannschaft so zu helfen.

Mit ihm, Klaas-Jan Huntelaar, Ralf Fährmann und den sich ebenfalls wieder im Mannschaftstraining befindenden Mark Uth und Salif Sané seien wichtige Spieler aus Verletzungspausen zurückgekommen, berichtet Paciencia. „Das ist sehr hilfreich für den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft, denn jetzt muss jeder umso mehr um seinen Platz kämpfen“, erklärt der 26 Jahre alte Stürmer. „Es ist zudem positiv für den Trainer, der nun mehr Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung hat.“

In der Partie gegen Augsburg wurde Paciencia zusammen mit Matthew Hoppe in der Schlussphase eingewechselt, den Platz verließ neben Amine Harit Klaas-Jan Huntelaar. Für den Niederländer hat Paciencia viele lobende Worte übrig. „Klaas-Jan ist nur nicht auf Schalke eine Legende, sondern auch im europäischen Fußball. Es macht Spaß, mit ihm in einer Mannschaft zu sein“, betont der Portugiese und ergänzt: „Er ist immer noch ein sehr guter Stürmer. Und vor allem für die vielen jungen Spieler ein Profi, dem man nacheifern sollte.“