"Glaube an uns, Intensität und hohe Bereitschaft" | OneFootball

"Glaube an uns, Intensität und hohe Bereitschaft"

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SV Darmstadt 1898

Offizielles Wappen

Die personelle Situation, der Blick auf das kommende Duell gegen den Hamburger SV (19.8./18.30 Uhr) sowie Fragen zur eigenen Herangehensweise und Grundordnung: Torsten Lieberknecht stand auf der Pressekonferenz am Mittwoch (17.8.) den anwesenden Journalisten am Böllenfalltor als Gesprächspartner zur Verfügung. sv98.de hat die wichtigsten Aussagen des Darmstädter Cheftrainer zusammengefasst.

… zum Personal:

Thomas Isherwood, Mathias Honsak, Clemens Riedel und Emir Karic fallen definitiv aus. Fragezeichen stehen hinter Oscar Vilhelmsson und Phillip Tietz. Oscar hat sich bei der Elfmeterszene gegen Hansa Rostock eine Verletzung am Schienbein zugezogen. Er hat diese Woche noch gar nicht mit der Mannschaft trainiert, sondern heute nur individuell. Phillip hat sich heute im Training verletzt. Wir müssen bei ihm noch ausschließen, dass es sich um einen Nasenbeinbruch handelt.

… zur Blinddarm-OP von Emir Karic:

Emir Karic hatte vor dem Rostock-Spiel Magenprobleme. Nach der Partie hatte er dann größere Schmerzen. Unser Mannschaftsarzt Dr. Alexander Lesch hat dann gut reagiert, seine hervorragende Kompetenz ins Spiel und Emir schließlich ins Krankenhaus gebracht. Der Junge wurde medizinisch gut versorgt und hat die OP gut überstanden.

… zum kommenden Duell mit den HSV:

Wir bestreiten Fußballspiele, um sie zu gewinnen. Mit Entschlossenheit und dem Glauben müssen wir in das Spiel beim HSV gehen, damit wir mit drei Punkten nach Hause fahren können. Wir freuen uns darauf, gegen den großen Hamburger SV spielen zu dürfen. Für uns als Darmstadt 98 ist es ein Privileg, dort aufzulaufen. Auch wenn uns die Hamburger Zeitungen in der Woche vor dem Spiel noch nicht erwähnt haben, nehmen uns die sportlich Verantwortlichen beim HSV sicherlich ernst. Wir treten mit einer Grundordnung auf, die man erstmal bespielen muss. Insgesamt treffen am Freitag zwei unterschiedliche Philosophien aufeinander. Der HSV agiert mit viel Ballbesitz und viel Tempo auf den Flügeln, hatte in den vergangenen Partien aber auch seine Probleme in der Konterabsicherung. Wir versuchen, jedes Spiel zu gewinnen – egal, gegen welchen Gegner. Und das ist auch unsere Mission beim HSV. Dafür brauchen wir den Glauben an uns sowie die Intensität und hohe Bereitschaft, wie eine Klette am Gegner dran zu sein. Zudem müssen wir natürlich sehr aufmerksam sein.

… zum kommenden Gegner:

Gefühlt ist der HSV kein Zweitligist. Der Klub kann deutschlandweit eine große Wucht entfachen. Der HSV gehört einfach in die 1. Liga, dort wollen sie auch hin. Und ich glaube, dass sie dieses Jahr dran sind und aufsteigen werden.

… zur eigenen Grundordnung:

Die Jungs fühlen sich wohl in der Dreierkette. Das 3-5-2 ist ein offensives System. Weil wir eben auch die Haltung haben, offensiv zu denken. Doch egal, welche Grundordnung: Alles, was man macht, muss mit Leben gefüllt werden. Auch die Bereitschaft, die Taktik umzusetzen und neue Positionen zu spielen, muss da sein. Und genau das gefällt mir an meiner Mannschaft. Dennoch ist das System nicht in Stein gemeißelt.

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