Gladbach: Drei Gründe für die Derby-Niederlage in Köln | OneFootball

Gladbach: Drei Gründe für die Derby-Niederlage in Köln

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Ein schwarzer Tag für Borussia Mönchengladbach! Ausgerechnet vom 1. FC Köln wurden die Fohlen in ihrer Aufholjagd in der Bundesliga gestoppt. Zudem sitzt der Stachel der 1:4-Niederlage beim "großen" Rivalen tief.

fussball.news deckt drei Gründe auf, warum Borussia Mönchengladbach das rheinische Derby verloren hat:

Gladbacher mit Alu-Pech

Selbst nach Alu-Treffern unterlag die Borussia den Domstädtern mit 2:3. An sich eine Statistik, die wenig Aussagekraft über den Ausgang der Partie hat, doch in diesem Fall klebte das Pech wahrlich an den Hufen der Fohlen. Als Denis Zakaria (42.) in Hälfte eins Maß nahm, küsste der Ball nur den Außenpfosten. Es wäre die 1:0-Führung gewesen. Ebenfalls scheiterte Alassane Plea (62.) mit einem Kracher am Aluminium, verpasste somit den vorzeitigen 1:1-Ausgleich. Die Kölner hatten da wesentlich mehr Fortune. So wie der Abschluss von Mark Uth (77.) vom Innenpfosten hinter die Linie sprang, senkte sich auch der Kopfball von Sebastian Andersson (90.+3) von der Unterkante der Latte ins Tor. Lediglich den Versuch von Anthony Modeste (35.) konnte Gladbach-Keeper Yann Sommer mit einer Glanzparade auf die Querlatte lenken.

Effzeh kostet Borussia-Fehler eiskalt aus

Bestes Beispiel ist die Entstehung des bereits erwähnten Treffers von Uth, der zwischenzeitlich auf 2:1 stellte. Vorausgegangen war ein katastrophaler Patzer des eingewechselten Florian Neuhaus, der nahezu ohne Bedrängnis einen Querpass vor dem eigenen Strafraum in die Füße des Gegners spielte. Auch eine Minute später profitierte Köln von einer Slapstick-Einlage der Fohlen. Nico Elvedi versuchte grätschend eine Hereingabe zu klären, schoss dabei aber seinen Mitspieler Zakaria an. Die Kugel landete vor den Füßen von Ondrej Duda (78.), der zum 3:1 einschob. Bei diesem Doppelschlag eine knappe Viertelstunde vor Schluss hat sich die Borussia die Dinger nahezu selbst reingelegt.

Fohlen nutzen Momentum nicht

Gladbach-Schlussmann Yann Sommer sagte nach der Partie bei Sky: "Mit dem 1:1 kamen wir zurück ins Spiel. Da hatte ich das Gefühl, wir können noch einen draufsetzen." Selbst Kölns Trainer Steffen Baumgart empfand in dieser Phase: "Ich habe gedacht, dass das Spiel kippt." Doch Pustekuchen! Statt das Momentum auszunutzen und gleich den nächsten Treffer nachzulegen, trafen die Gastgeber per Doppelschlag. Ein entscheidender Faktor, denn davon konnte sich Gladbach nicht mehr erholen. Hintenraus gab es mit dem 1:4 sogar noch einen oben drauf.

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