"Ging immer gut aus": Thioune erprobt in heißen Endspurts

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Nach einer unfreiwilligen Zwangspause greift der Hamburger SV ab Donnerstag mit drei Spielen in sieben Tagen wieder in den Aufstiegskampf ein. Dem aktuellen Tabellendritten winkt einmal mehr ein Herzschlagfinale. Daniel Thioune kennt sich damit aus, wenn es im Endspurt einer Saison um sehr viel geht.

Immerhin hat der Chefcoach des HSV auf seiner vorherigen Station beim VfL Osnabrück erst gegen den Abstieg aus Liga drei, dann um den Aufstieg in Liga zwei und dann wieder gegen den Abstieg aus dem Unterhaus gekämpft. Dabei gelang das Unterfangen letztlich immer mit einem gewissen Sicherheitsabstand. "Es ging immer gut aus", zitiert das Hamburger Abendblatt Thioune. "Mit den Entscheidungen, die ich in den vergangenen drei Jahren in diesen Momenten getroffen habe, lag ich vielleicht nicht so verkehrt."

"Gehe immer noch völlig rational an die Sache ran"

Freilich ist es wohl nochmal etwas anderes, als Cheftrainer die Geschicke eines Traditionsklubs von bundesweitem Renommee anzuleiten. "Ich gehe immer noch völlig rational an die Sache ran. Auch, wenn es emotional jetzt vielleicht ein bisschen schwerer wiegt", so Thioune. In den vergangenen beiden Spielzeiten vergeigte der Hamburger SV beste Ausgangslagen auf dem Weg zur ersehnten Rückkehr in die Bundesliga. Aktuell haben die Rothosen es schon nicht mehr in der eigenen Hand. Die SpVgg Greuther Fürth liegt bei gleicher Anzahl von Spielen einen Punkt vor, Holstein Kiel mit zwei Nachholspielen mehr vier Punkte hinter dem HSV.