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·30. September 2022

Gewichtsdebatte: Ex-Trainer nimmt BVB-Star Niklas Süle in Schutz

Artikelbild:Gewichtsdebatte: Ex-Trainer nimmt BVB-Star Niklas Süle in Schutz

In der Vergangenheit kamen oftmals Zweifel an der körperlichen Verfassung von Niklas Süle an die Oberfläche. Sein ehemaliger Trainer Markus Gisdol erklärt nun, dass der jetzige BVB-Verteidiger eine Extraportion Zuwendung benötigt.

Markus Gisdol mischt sich in die ewige Debatte um Niklas Süle ein. "Es gibt kaum einen Spieler, der keine Schwächen hat", erklärt der aktuell vereinslose Übungsleiter bei Sky. "Der eine kann nicht köpfen, der andere ist zu langsam oder hat keinen linken Fuß. Niki wird halt immer wieder die Geschichte mit dem Gewicht zugeschrieben."

Seit vielen Jahren kochen immer wieder Diskussionen über Süles schlechte Ernährung, seiner fehlenden Disziplin und der daraus resultierenden Gewichtsprobleme hoch. Erstmals kamen diese nach seinem Wechsel zum FC Bayern im Sommer 2017 auf, der Transfer zu Borussia Dortmund tat dem keinen Abbruch.

Gisdol eröffnet, dass Süle lediglich "ein bisschen mehr Nähe, etwas mehr Zuwendung als andere" brauche, dann könne der 27-Jährige ein hervorragender Innenverteidiger sein. Gisdol zufolge sei Süle dazu bereit, "unglaublich hart und konsequent an sich zu arbeiten", wenn man Dinge ihm gegenüber und mit ihm klar kommuniziert.

Dabei weiß Gisdol ganz genau, zu welchem Thema er sich äußert. Der ehemalige Trainer der TSG Hoffenheim darf durchaus als Süle-Entdecker bezeichnet werden. Im Schlussspurt der Saison 2012/13 hatte Gisdol dem damals 17-jährigen Süle zu seinem Profidebüt verholfen und die darauffolgenden Jahre zu einem der besten Innenverteidiger der Bundesliga geformt.

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