„Geht noch besser“ – Nagelsmann nimmt sich Bayern-Trio zur Brust

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Trainer Julian Nagelsmann verlangt seinen neuen Spielern alles ab. Der 33-jährige äußerte sich im Gespräche mit dem „kicker“ auch über das Offensiv-Trio Gnabry, Sane und Coman und nahm alle drei Außenstürmer in die Pflicht.

Den Dreikampf um die Stammpositionen links und rechts außen hatten letzte Saison, vorausgesetzt alle Kandidaten waren fit, Serge Gnabry und Kingsley Coman für sich entschieden. Leroy Sane war über weite Strecken nicht konstant genug gewesen. In Interview mit dem „kicker“ hat sich Julian Nagelsmann ungeachtet dessen nun alle drei Akteure zur Brust genommen.

Der ehrgeizige Neu-Trainer sieht vor allem in Sachen Torgefahr Verbesserungsbedarf. Pädagogisch wertvoll, hat Nagelsmann aber auch lobende Worte für sein Trio übrig: „Alle drei haben eine überragende Qualität, aber die Quote geht noch etwas besser“. Nagelsmann fordert jedoch „die ideale Positionierung im torgefährlichen Raum“.

Luft nach oben bei Gnabry, Sane und Coman

Ihren Zenit dürften die drei 25-jährigen in diesem jungen Alter noch nicht erreicht haben. Heißt: Persönlicher Anspruch, als auch die unmissverständliche Forderung von Trainer und Verein ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung in allen Bereichen. Vor allem in Sachen Torgefahr deckten sich Anspruch und Realität letzte Saison ganz und gar nicht. Leroy Sane wurde mit reichlich Vorschusslorbeeren geholt und galt unter Experten als die personifizierte Torgefahr auf dem Flügel. Die Erwartungen konnte der Wahl-Münchner aber nur selten erfüllen. Serge Gnabry hatte stark begonnen. Nach seiner Corona-Erkrankung wirkte der Nationalspieler aber oft gehemmt. Kingsley Coman arbeitet indessen schon seit längerem an seiner Torquote.

Bleibt zu hoffen, dass Nagelsmann die drei erfolgreich zu Höchstleistungen antreibt. Der Bayern-Fan wird ein zwei mal weniger „Lewandowski“ auf der Anzeigetafel verkraften können, wenn Sane, Coman und Gnabry an seiner statt öfter darauf zu sehen sind.

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