Gaming: Heidenheim gewinnt die Virtual Bundesliga

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Trotz großer Erfolge in der jüngeren Vergangenheit ist Zweitligist Heidenheim noch ein ganzes Stück vom Gewinn der deutschen Fußballmeisterschaft entfernt. Ganz anders sieht es beim Gaming aus: Wie der "Kicker" berichtet, krönte sich der FCH am Sonntag mit einem 2:0-Erfolg über St. Pauli zum deutschen FIFA-Vereinsmeister. 

Underdogs im Finale

Nicht nur auf dem Rasen spielen die Fußballvereine des Landes einen deutschen Meister aus – auch an der Konsole wird ein Titel vergeben. In der sogenannten Virtual Bundesliga Club Championship stand am Sonntag die Finalrunde an. Mit Heidenheim setzte sich ein Verein durch, der im realen Fußballsport nur in der zweiten Liga spielt.

Während die Brenzstädter im ersten Halbfinale den 1. FC Köln besiegten, indem sie nach der Doppel- auch die Einzelpartie gewannen, setzte sich parallel überraschend der FC St. Pauli gegen RB Leipzig durch. Damit stand eine Finalpaarung fest, mit der zuvor wohl die wenigsten gerechnet hatten. Wieder ging es mit dem Doppel los, das Denis 'Denis' Müller und Serhat 'Serhatinho01' Öztürk für sich entschieden.

'Denis' lässt Heidenheim jubeln

In der folgenden Einzelpartie konnte Müller den Titel also bereits perfekt machen, musste zuvor aber noch St. Paulis Erol 'Erol_96x' Bernhardt aus dem Weg räumen. Nachdem der Hamburger erste Möglichkeiten vergeben hatte, schlug Müller in Minute 29 eiskalt zu. Der FCH-Akteur ließ seinen Gegner nun spielen und verlegte sich auf gelegentliche Konter. Diese Taktik zahlte sich im zweiten Durchgang aus. Müller legte das entscheidende 2:0 nach und brachte die Meisterschaft unter Dach und Fach (71.).

Der Titel für die Baden-Württemberger konnte nach der regulären Saison, die RB Leipzig dominiert hatte, nicht unbedingt erwartet werden. Umso größer war die Freude am Sonntag. "MEISTER. Wahnsinn", hieß es etwa auf dem Heidenheimer Twitter-Account.