Galatasaray: CL-Halbfinalist bietet angeblich für Marcão | OneFootball

Galatasaray: CL-Halbfinalist bietet angeblich für Marcão

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Dass Marcão in der italienischen Serie A ein hohes Ansehen genießt, ist schon länger bekannt. Hier werden vor allen Dingen SSC Neapel, AS Rom sowie Atalanta als potentielle Interessenten des brasilianischen Innenverteidigers genannt. Unterdessen soll der spanische Champions-League-Halbfinalist Villarreal bereits einen Schritt weitergegangen sein und laut türkischen Medienberichten ein offizielles Angebot für Marcão bei Galatasaray eingereicht haben.

Während man bei "Cim Bom" den im Juni anstehenden Präsidentschaftswahlen gespannt entgegenblickt, laufen auch die Kaderplanungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Klar ist, dass die Gelb-Roten dringend Verstärkung auf dem Transfermarkt benötigen, gleichzeitig aber auch auf Erlöse durch den Verkauf von Spielern angewiesen sind. Ein lukratives Geschäft könnte sich Galatasaray jetzt mit dem FC Villarreal bieten: Dem "Gelben U-Boot", das in der diesjährigen Champions-League-Saison erst im Halbfinale an Liverpool scheiterte und zuvor sensationell den FC Bayern im Viertelfinale ausgeschaltet hatte, sind die Dienste von Marcão angeblich 16 Millionen Euro wert. Bedenkt man, dass die "Löwen" den 25-Jährigen im Januar 2019 für eine Ablösesumme von gerade einmal vier Millionen Euro vom portugiesischen Klub GD Chaves verpflichteten, würde es sich hierbei um einen wohltuenden finanziellen Gewinn auf dem Transfermarkt handeln. Und tatsächlich tendiert Galatasaray laut dem entsprechenden Medienbericht dazu, das Angebot der Spanier anzunehmen – jedoch erst, wenn der neue Präsident bekannt ist. Sportlich müsste aus Sicht von "Cim Bom" dann von einem herben Verlust gesprochen werden, denn Marcão und sein ebenfalls stark umworbener Abwehr-Kollege Victor Nelsson bildeten 2021/22 ein verlässliches Duo in der Innenverteidigung. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass der Brasilianer nicht selten zu der einen oder anderen Disziplinlosigkeit neigt.

Foto: Pierre-Philippe Marcou / AFP via Getty Images

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