Für kein Geld der Welt: Sancho bleibt unverkäuflich

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Borussia Dortmund muss am heutigen Mittwochabend im DFL-Supercup auf Jadon Sancho verzichten. Die Meldung, der Engländer verpasse die Partie beim FC Bayern, verbreitete sich in seiner Heimat wie ein Lauffeuer. Ein untrügliches Zeichen für den bevorstehenden Wechsel zu Manchester United ist es aber nicht.

Der Angreifer ist schlicht und ergreifend erkrankt, ebenso wie Roman Bürki. Große Sorgen machen sie sich beim BVB nicht, zumal beide Spieler negative Corona-Tests vorgelegt haben. Dass die Nachricht von Sancho einmal mehr hohe Wellen geschlagen hat, ist dem noch einige Tage geöffneten Transferfenster geschuldet. In England nennt man die Phase nicht zu Unrecht auch "silly season". Nur, dass sie auf der Insel nicht zu merken scheinen, dass sie sich gerade ziemlich "silly" verhalten.

Für kein Geld der Welt

Denn trotz aller Bekundungen des BVB und in Ermangelung jeglicher Anzeichen, dass daran zu rütteln wäre, gehen Medien und vermeintliche Influencer nach wie vor davon aus, dass die Schwarzgelben kurz vor Toreschluss schon noch einknicken und Sancho in Richtung des englischen Rekordmeisters ziehen lassen werden. Am Dienstag soll es dabei laut Medienberichten ein erstes konkretes Angebot gegeben haben, das sich die Red Devils aber sparen hätten können. Laut eines Berichts der beim BVB bestens unterrichteten WAZ ist die Transfer-Absage absolut unumstößlich. Für kein Geld der Welt werde Dortmund in den verbleibenden Tagen der Wechselperiode einem Abschied von Sancho zustimmen.

Sky-Mann wird ausgelacht

ManUnited könnte 150 Millionen Euro bieten, heißt es, der Offensivspieler bliebe trotzdem beim BVB. Auch diese Meldung werden sie in England freilich geflissentlich überhören. Der Pay-TV-Kanal Sky hat sogar einen eigenen Reporter abgestellt, der in regelmäßigen Abständen vom Dortmunder Trainingsgelände berichtet. Womit genau der seine Bildschirm-Zeit füllen soll, ist nicht ganz klar. Gary Cotterill heißt der Mann, der sich im stets windigen Dortmund-Brackel die Beine in den Bauch stehen darf. Mit einiger Verwunderung meldete er am Dienstagabend in die Heimat, er sei ausgelacht worden, weil in England nach wie vor Menschen an den Transfer glauben.