Frühstücksnews: Götze-Coach sagt Buli ab, Union ins Olympiastadion? | OneFootball

Frühstücksnews: Götze-Coach sagt Buli ab, Union ins Olympiastadion?

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Dominik Berger

Die großen Ligen haben ihre Saisons beendet, zum Glück verkürzt uns die in dieser Woche stattfindende Relegation die Wartezeit auf die anstehende Europameisterschaft. Dazwischen mogeln sich unsere Frühstücksnews.

Spielt Union bald im Olympiastadion?

Aus Sicht von Hertha-Fans war die abgelaufene Bundesligasaison eher eine zum Vergessen. In der Liga rettete man sich mit einer teuren Mannschaft erst am vorletzten Spieltag vorm Abstieg und musste dabei zusehen, wie der kleine Emporkömmling aus Köpenick am letzten Spieltag auch noch ins internationale Geschäft namens Conference League einzog. Womit wir wieder irgendwie bei Hertha wären, denn die Blau-Weißen spielen für gewöhnlich im Olympiastadion.

Wie die ‚Berliner Morgenpost‘ berichtet, führt die Uefa internationale Spiele nur in Sitzplatzstadien durch, wozu man die Alte Försterei aufgrund von rund 18.000 Stehplätzen nicht zählen kann. Zwar wolle man bei Union alles versuchen, um zuhause spielen zu können, doch letztendlich könnte sich die Uefa als hartnäckig erweisen. Dementsprechend pragmatisch sieht es Union-Präsident Zingler: „Am Ende geht es darum, dass wir erfolgreich sind in diesem Wettbewerb.“


Thon: „Man schämt sich dafür“

Verglichen mit Schalkes Horrorsaison lief Herthas Saison ja wie geschnitten Brot. Die Knappen stellten fast wöchentlich einen weiteren Negativrekord auf und steigen vollkommen verdient aus der Bundesliga ab. Schalker Legenden rechneten schon während der Saison mit der aktiven Mannschaft ab, nach dem Saisonende fasst Olaf Thon die desolate Leistung im ‚Doppelpass‘ treffend zusammen.

„Es ist eine Schande. Man schämt sich dafür, wie sie die Saison von Anfang bis Ende gespielt haben. Es war eine einzige Katastrophe“, so der Weltmeister von 1990. Peter Neururer schloss sich Thon an: „Schalke 04 hat seit dem Weggang keine Führung mehr, was bis nach unten hin Auswirkungen hat – auch auf das, was die Mannschaft abgeliefert hat, die keine Mannschaft war.“


„Ich bin nicht auf dem Markt“

In Deutschland hat sich das Trainerkarussell schon fleißig gedreht, ein deutscher Trainer hat sich in seiner Liga für die Champions League-Qualifikation qualifiziert und ist Vizemeister geworden. Dementsprechend taucht auch der Name Roger Schmidt auf den Zetteln der noch suchenden Sportdirektor auf. Doch der 54-jährige ging offensiv mit der Gerüchteküche um und möchte gerne bei seinem Verein bleiben, das erzählte er bei ‚Sky90‘. Zuletzt hatte sich Frankfurts neuer Sportchef Markus Krösche nach Schmidt erkundigt.

„Ich bin im Moment ja gar nicht auf dem Markt. Markus und ich kennen uns sehr gut. Wir sind befreundet, wir haben zusammen in Paderborn gespielt, er war mein Kapitän als ich in Paderborn Trainer war, er war mein Co-Trainer in Leverkusen. Aber im Moment ist es nicht möglich, weil ich auf keinen Fall wechseln werde.“


Video des Tages

Diego Simeone gilt in der Fußballwelt gemeinhin als harter Hund. Nach dem ersten Gewinn der spanischen Meisterschaft seit 2014 fiel eine Menge Anspannung vom 51-jährigen ab. So konnte Simeone im spanischen Fernsehen mit seiner Begleitung einige Pluspunkte sammeln.

Während des Interviews mit dem Meistercoach waren nämlich auch Simeones Töchter am Start, die sogleich bei der ersten Gelegenheit das Atlético-Lied trällerten. Vielleicht sollte der Argentinier seine Töchter auch an seiner Seite haben, wenn er versucht, mit dem vierten Offiziellen zu verhandeln, die Erfolgschancen würden steigen.


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