Freistellung kein Thema: Eintracht hält weiter an Hütter fest!

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Auf den Zielgeraden der Bundesliga-Saison ist Eintracht Frankfurt - wieder einmal - im Begriff, die erstmalige Qualifikation für die Champions League zu verspielen. Im Umfeld der Hessen rumort es, eine Freistellung von Trainer Adi Hütter steht allerdings trotz allem nicht zur Debatte.

Von der Eintracht berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Der Unmut bei den Fans von Eintracht Frankfurt hat nach dem 1:1 gegen den FSV Mainz 05 nicht nur wegen dem Unentschieden und dem damit verlorenen Platz vier zugenommen, sondern vor allem, weil Trainer Adi Hütter, der im Anschluss an die Saison zu Borussia Mönchengladbach wechseln wird, nach der Partie vor den Kameras der ARD keine glückliche Figur abgab und zur sportlichen Krise (nur vier Punkte aus vier Spielen) sagte: "An mir liegt es nicht, am Team liegt es auch nicht. Vielleicht haben wir teilweise auch über unsere Verhältnisse gespielt oder zumindest an der Obergrenze."

"Niemand weiß, wie es bei uns in der Kabine aussieht"

Kritik an seiner Person ließ der Österreicher dabei abprallen, kommentierte: "Die Leute sollen reden, was sie wollen. Das ist mir ganz ehrlich gesagt auch egal. Niemand weiß, wie es bei uns in der Kabine aussieht. Das ist das, was für mich zählt." Statements, mit denen sich Hütter weiter von den Fans distanziert hat. Die vorzeitige Freistellung des 51-Jährigen war anschließend unter vielen Anhängern und bei manchen Medien ein heiß diskutiertes Thema. Zu dieser wird es nach fussball.news-Informationen aber nicht kommen.

Warum die Verantwortlichen ruhig bleiben

Diese wurde schon nach dem bekanntgewordenen Wechsel Hütters nach der Saison zu Borussia Mönchengladbach, der durch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 7,5 Millionen Euro möglich wird, bei den Fans diskutiert. Nach dem kommunizierten Abgang traf die Eintracht ausgerechnet auswärts auf jene Gladbacher, es setzte eine 0:4-Klatsche für die Hessen und auch dort hatte der Österreicher mit Aussagen nach dem Spiel für Unmut gesorgt. Auch intern werden solche Statements registriert und auch thematisiert, auch nach dem Spiel gegen Mainz 05. Dass die Verantwortlichen über solche Aussagen nicht glücklich sein können, liegt auf der Hand.

Eintracht hält an Hütter fest

Über eine vorzeitige Freistellung wurde in diesem Kontext aber nicht diskutiert. Vielmehr will man in den verbleibenden zwei Spielen an Hütter festhalten. Die Überzeugung ist vorhanden, dass dieser trotz seiner unglücklichen Außendarstellung das Team noch erreicht. Bei der gleichzeitigen Überzeugung, dass ein Rauswurf zu diesem Zeitpunkt mehr Unruhe als Sicherheit in die Mannschaft bringen könnte. Für die kommende Saison suchen die Hessen schließlich ohnehin schon einen neuen Coach. In Sachen Champions League ist die Eintracht im Saisonfinale nun in jedem Fall auf Schützenhilfe angewiesen. Aus eigener Hand können die Hessen den großen Traum von der Königsklasse nicht mehr wahr werden lassen. Gelingt es allerdings doch noch, wäre die Freude in Frankfurt darüber sicherlich größer als der Ärger über die Causa Hütter.

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