Freiburgs Haberer sieht sich als Sieger im Duell mit Daniel Baier

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Niklas Levinsohn

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Dass Daniel Baier auf dem Rasen kein Kind von Traurigkeit ist, ist hinlänglich bekannt. Freiburgs Janik Haberer duellierte sich am Wochenende mit dem FCA-Kapitän.

Der Mittelfeldmann des Sport-Clubs wusste schon vor der Partie am Samstag, dass ihm mit Baier ein echtes Schlitzohr gegenüberstehen würde. Der 35-Jährige ist sich für kleine Sticheleien und Provokationen nicht zu schade. „Wenn man das zu nah an sich ranlässt, kann es einen schon aus dem Spiel bringen. Er ist ein sehr erfahrener Mann, hat fast 300 Bundesliga-Spiele, der weiß schon, was er auf dem Platz macht, wie er einen kitzeln kann“, so Haberer nach Spielende zum ‚kicker‘.

Eine von Baiers Aktionen ging beim 1:1 gegen Freiburg jedoch nach hinten los. Sehr zur Freude des 25-Jährigen, wie er dem Fachmagazin erklärte: „Aus der Situation heraus, in der wir ein Gefecht hatten, fällt das Tor. Also war ich in der Situation etwas cooler als er, glaube ich.“ Augsburgs Spielführer hatte sich mit einen unnötigen Foul an Haberer eine Gelbe Karte eingehandelt, der nachfolgende Freistoß brachte den Ausgleich.

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Allerdings auch, weil FCA-Schlussmann Tomáš Koubek ein weiteres Mal danebengriff und so aus einem harmlosen Standard eine gefährliche Situation machte. Damit hatte wohl selbst der alte Hase Daniel Baier nicht gerechnet.