Frankreich beschließt: Alle ungeimpften Profis aus In- und Ausland dürfen nicht mehr spielen | OneFootball

Frankreich beschließt: Alle ungeimpften Profis aus In- und Ausland dürfen nicht mehr spielen

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Die französische Regierung hat am Sonntagabend eine nachhaltige Entscheidung in Sachen Corona-Pandemie getroffen.

Die Franzosen führen einen Impfpass ein, der praktisch Voraussetzung für nahezu die komplette Teilhabe am öffentlichen Leben ist. In der Folge hat das bald  auch für alle Profisportler aus dem In- und Ausland Konsequenzen.

"Der Impfnachweis wird obligatorisch für den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen mit Publikumsverkehr (Stadien, Theater, Messen) sein - für alle Zuschauer, Mitarbeiter sowie für französische als auch ausländische Profisportler“, erklärte die Sportministerin Roxana Maracineanu. Mit einer zeitnahen Umsetzung ist zu rechnen. So wird beispielsweise davon ausgegangen, dass zum großen Tennisturnier (French Open) Ende Mai in Paris die Regelung bereits gilt.

Deutsche Klubs müssen bei Spielen in Frankreich auf ungeimpfte Profis verzichten

Für die deutsche Nationalmannschaft und die Klubs aus der Bundesliga hat diese Regelung demnach wohl auch Folgen. Noch gibt es deutsche Nationalspieler, die nicht geimpft sind. Auf Klubebene wiederum gibt es mindestens bei einem aktuellen deutschen Europacupteilnehmer aus der Bundesliga noch ungeimpfte Spieler. Würde also die deutsche Nationalmannschaft in Frankreich ein Länderspiel bestreiten oder ein deutscher Europacupteilnehmer bei einem französischen Verein antreten, sind die jeweiligen ungeimpften Spieler schon bald nicht mehr spielberechtigt. Ob dagegen noch Klage erhoben wird oder Sportverbände versuchen, Ausnahmegenehmigungen zu erhalten, gilt noch als offen.

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