Fortuna-Kapitän überraschend deutlich: "Müssen Beziehungen schaffen"

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Antonia Hennigs

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Eine geschlossene Einheit als Basis für Erfolg – das war in den letzten Jahres das Rezept von Fortuna Düsseldorf. Auch wenn es manchmal an individueller Qualität mangelte, schaffte man es in Düsseldorf, solche Schwächen durch einen unglaublichen Zusammenhalt auszugleichen. In dieser Saison fehle allerdings genau das, erklärt Kapitän Oliver Fink.

Es seien die unauffälligen Aktionen, die innerhalb des Teams einen deutlichen Unterschied machen könnten: „Es geht um kleine, subtile Gesten. Mal einen Witz machen, fragen wie der Urlaub war. Solche Sachen“, nennt der 37-Jährige Beispiele gegenüber der ‚Rheinischen Post‘. Man könne die momentane Stimmung nicht mit der der letzten Saison vergleichen.

Gibt es eine Sprachbarriere?

„Wir müssen Beziehungen schaffen, wie wir es in den vergangenen Jahren geschafft haben. Einer muss für den anderen da sein“, ruft Fink seine Kollegen auf. Von der These, dass die fehlende Gemeinschaft etwas mit den vielen Sprachen im Team zu tun haben könnte, hält Fink aber nichts: „Ich wehre mich dagegen, dass das an der Nationalität liegt.“

Der Düsseldorfer Kapitän will wachrütteln und die Bedeutsamkeit der Dynamik im Team unterstreichen, denn – so drastisch es klingt – sonst ist der Klassenerhalt in Gefahr.