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­čÄÖ Florian Wirtz im Interview: "Das habe ich gelernt"

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Benjamin Kuhlhoff

Florian Wirtz spielt bisher eine ├╝berragende Saison bei Leverkusen. Im Rahmen unserer Kooperation mit adidas sprachen wir mit dem Bayer-Star ├╝ber seine pers├Ânlichen Fortschritte, seine erfolgreiche Partnerschaft mit Patrik Schick und nat├╝rlich ├╝ber seine neuen Schuhe.

Florian Wirtz, Du hast vor der Saison angek├╝ndigt, mehr als F├╝hrungsspieler auftreten und vor allem mit Leistung vorangehen zu wollen. Auf dem Platz ist dir das beeindruckend gelungen, hast du auch abseits des Rasens mehr Verantwortung ├╝bernommen? Zuallererst muss man auf dem Platz Leistung bringen, um in der Folge auch im Team Respekt zu kriegen. Ich bin ein Typ, der andere mit meiner Einstellung pushen kann. Das ist mir am Anfang der Saison schon sehr gut gelungen. Und dar├╝ber bin ich sehr gl├╝cklich.

Au├čerdem war ein erkl├Ąrtes Ziel von dir, dass Du im Mittelfeld k├╝nftig weniger Fehler begehen und mehr Torbeteiligungen schaffen m├Âchtest. Nach zehn Spielen hast du bereits fast genauso viele Scorerpunkte wie letzte Saison gesammelt. In welchen Bereichen hast Du deiner Meinung nach die meisten Fortschritte gemacht? Ich bin torgef├Ąhrlicher geworden. Dabei geht es nicht nur um Tore, sondern auch um Assists. Aber das noch nicht mal das Entscheidende. Ich will einfach jedes Mal ein gutes Spiel abliefern. Dazu geh├Ârt auch, defensiv mit der Mannschaft zu arbeiten. Vor allem in den ersten Spielen ist es uns gelungen, gemeinsam als Team gute Spiele abzuliefern und damit fiel es mir dann automatisch auch einfacher zu gl├Ąnzen.



Mit dem neuen adidas X Speedflow sollen die Elemente der mentalen und k├Ârperlichen Geschwindigkeit kombiniert und verbessert werden. Was gef├Ąllt dir an dem neuen X Speedflow am besten? Der Schuh sitzt einfach perfekt am Fu├č und ich muss ihn nicht mal zubinden (lacht). Der ist einfach perfekt an meine Bed├╝rfnisse angepasst. Zudem ist er extrem leicht.

Hilft dir diese Leichtigkeit am Fu├č konkret auf dem Platz? F├╝r mich als Offensivspieler spielt das eine gro├če Rolle. Im Eins-Gegen-Eins oder beim Sprint. Es mag mental sein, aber vielleicht macht mich der Schuh auch ein bisschen explosiver.

F├╝nf deiner sechs Assists in dieser Bundesliga-Saison hast du f├╝r Patrik Schick aufgelegt. Kein anderes Duo in den Top-5-Ligen findet sich so oft. Was ist euer Geheimnis? Seitdem Patrik in Leverkusen ist, sitzen wir in der Kabine nebeneinander. Wir verstehen uns sehr gut, lachen viel miteinander. Die Chemie stimmt nicht nur in der Kabine, sondern jetzt auch auf dem Platz. Ich bin froh, dass es so gut klappt und wir als Duo so gut abliefern und der Mannschaft helfen k├Ânnen.


Gerardo Seoane hat vorausgesagt, dass die aktuelle Spielzeit schwierigere Aufgaben f├╝r dich bereith├Ąlt. Hast Du dich darauf in irgendeiner Weise mental vorbereitet und bist Du die Saison irgendwie anders angegangen? Wir hatten schon eine schwere Phase mit f├╝nf Spielen ohne Sieg. Aber wir haben die Kurve gekriegt und sind auf einem guten Weg. Als Mannschaft haben wir uns fest vorgenommen, gemeinsam aus diesem Tief rauszukommen. Wir m├╝ssen alle zusammenhalten ÔÇô Mannschaft, Trainer, Staff. Wir haben uns fest vorgenommen, uns erstmal auf die Basics zu konzentrieren. Jeder einzelne, gemeinsam als Team. Erst dann k├Ânnen auch Einzelspieler wieder ihre Qualit├Ąten zeigen. Das ist der beste Weg, wie man gemeinsam aus schweren Phasen wieder rauskommt.

In der zur├╝ckliegenden Saison bekamst du von deinen Trainern auch hin und wieder Verschnaufpausen. War es r├╝ckblickend die richtige Entscheidung, damit du auch im Kopf frisch bleibst? Ich will eigentlich immer spielen. Aber ich verstehe mittlerweile, dass es auch besser sein kann, mal eine Pause zu machen. Ich bin aktiv auf den Trainer zugegangen und habe gesagt, dass ich mich nicht bei 100 Prozent f├╝hle. Da hat der Trainer richtig reagiert und mich rausgenommen. Als Spieler kann man seinem Team nur helfen, wenn man 100 Prozent fit ist. Das habe ich gelernt.

In dieser Saison hast du erstmals regelm├Ą├čig vor Zuschauern in der Bundesliga gespielt. Hat das dein Spiel in irgendeiner Form beeinflusst? F├╝r meine ersten Spiele war es ein kleiner Vorteil, ohne Druck von den R├Ąngen aufzulaufen. So konnte ich mich erstmal auf mein Spiel konzentrieren und die Nervosit├Ąt ablegen. Aber jetzt, wo die Fans wieder da sind, merke ich den sehr positiven Einfluss. Es ist einfach viel geiler, in einem vollen Stadion, mit dieser Atmosph├Ąre zu spielen. Die Fans k├Ânnen einen in schlechten Spielen echt pushen. In guten Spielen tragen sie einen. Das m├Âchte ich nicht mehr missen.


Dieses Interview fand im Rahmen der Vorstellung des adidas X Speedflow und in enger Partnerschaft mit unseren Freunden von adidas statt

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