Flick über Bayerns Personalpolitik verärgert?

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Artikelbild: Flick über Bayerns Personalpolitik verärgert?

Der FC Bayern hat am Samstag zum Jubiläum von Hansi Flick ein wenig zufriedenstellendes Remis gegen Werder Bremen erzielt. Beim 50. Pflichtspiel unter Führung des Erfolgscoachs kamen die Münchner kaum an ihr Leistungslimit heran. Beim Cheftrainer soll derweil vor allem ein Thema abseits des Platzes für Verärgerung sorgen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist der 55-Jährige mit einigen Entscheidungen des Klubs in der Personalpolitik unzufrieden. Vor allem der Umgang mit dem Duo David Alaba und Jerome Boateng sei Flick ein Dorn im Auge. Die beiden bildeten immerhin in einem Großteil seiner 50 Pflichtspiele ein starkes Abwehr-Gespann, nach aktuellem Stand sind aber beide ab 01. Juli 2021 nicht mehr beim FC Bayern unter Vertrag. Für viel Getöse sorgte die Zurückziehung des Vertragsangebots für Alaba unmittelbar vor einem Champions-League-Spiel bei RB Salzburg.

Alaba und Boateng haben hohen Stellenwert

Flick soll dem Bericht zufolge sowohl über den Zeitpunkt erzürnt gewesen sein, als auch inhaltlich anderer Meinung sein und auf den Verbleib des Österreichers drängen. Alaba war unter ihm zum Abwehrchef aufgestiegen. Bei Boateng scheint ein Verbleib durchaus noch im Bereich des Möglichen. Berichte über einen Vorstandsbeschluss, demzufolge es kein Angebot für den Weltmeister von 2014 geben soll, kommentierte Flick zuletzt überrascht.

Reserviert gegenüber Neuzugängen

"Dass mit Jerome nicht mehr geplant wird, habe ich in dieser Klarheit nicht gehört", sagte der Cheftrainer gegenüber Welt am Sonntag. Und betonte, wie hoch seine Wertschätzung für den zweimaligen Triple-Sieger sei. Im Gegensatz dazu zeigt sich Flick laut Bild gegenüber den vier Last-Minute-Neuzugängen aus dem Oktober sehr reserviert. "Ich bin zufrieden, wenn die Neuzugänge zu 100 Prozent das rausholen, was sie können." Gelungen ist dies Eric Maxim Choupo-Moting, Douglas Costa, Marc Roca und Bouna Sarr bisher kaum.