Feel-Good-Storys: Profi übernimmt Trikotkosten, Lockenpracht für Mama | OneFootball

Feel-Good-Storys: Profi übernimmt Trikotkosten, Lockenpracht für Mama

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Dominik Berger

Bei all dem Wahnsinn, der gerade in der Welt passiert, kann sicher jeder eine kurze Flucht in etwas schönere Geschichten gebrauchen. Das sind die Feel-Good-Stories der vergangenen Woche.

Da Costa kommt für Nummernänderung auf

Dein Lieblingsspieler wechselt zu deinem Verein, aber bekommt erstmal eine anderen Rückennummer, denn seine Stammzahl ist belegt. Macht ja nichts, denkst du dir, hole ich mir trotzdem das Trikot, immerhin spielt er jetzt für meinen Klub. Dann kommt die neue Saison und dein Profi bekommt endlich seine Nummer, nur du hast leider noch dein „altes“ Trikot im Schrank hängen, Mist.

Zum Glück gibt es so Profis wie Danny da Costa, der sich diesem Fan-Schlamassel absolut bewusst ist. Deswegen zahlt er allen Fans, die noch ein „altes“ da Costa-Trikot im Schrank hängen haben, den neuen Flock auf dem neuen Trikot.


Modemarke nicht aus Rom

Mit Gini Wijnaldum konnte die AS Rom einen neuen Star in der ewigen Stadt begrüßen. Bereits die Ankunft des Niederländers sorgte ähnlich wie bei Paulo Dybala für einen riesigen Ansturm am Flughafen. Wijnaldum erschien lässig gekleidet am Flughafen und lächelte selbstbewusst in jede Kamera.

Dabei war dem Niederländer wohl vorher nicht ganz klar, dass er zwar das T-Shirt einer bekannten Modemarke trägt, die allerdings nicht in Rom ansässig ist, sondern eigentlich aus Mailand. Den Tifosi war es in dem Moment scheinbar egal, Wijnaldum wird den Fehler sicherlich nicht nochmal machen.


Haare wie Puyol – aber warum?

Chelsea neuer Linksverteidiger Marc Cucurella wurde in der Woche bei den Blues vorgestellt, schmale 60 Millionen Euro Ablösesumme war der 24-jährige Thomas Tuchel und Co. wert. Dabei fällt der Linksverteidiger optisch auf und das hat einen sehr einfachen Grund.

Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, wollte Cucurella seine langen Haare allerdings schon zu Juniorenjahren abschneiden. Seine Mutter Patricia verhinderte dies demnach. Denn Cucurellas Mutter soll gewollt haben, dass ihr Sohn die Haare lang trägt, damit sie ihn beim Zuschauen von den anderen Jungs leichter unterscheiden und erkennen kann. Wie man sieht, hat sich an dem Look bis heute nichts geändert. Gut für Cucurellas Mama, dass Lockenkopf David Luiz mittlerweile nicht mehr für Chelsea spielt.


Hertha holt sich Hilfe von außen

Oft schütteln Fußballfans nur den Kopf, wenn ihr eigener Verein mal wieder eine „außergewöhnliche“ Kampagne startet, Hertha BSC bildet dabei eine Ausnahme. Für die neue Saison akquirieren die Herthaner Hilfe von außen, allerdings ganz im Sinne der Fans.

Denn die eigenen Spieltagsgrafiken werden in dieser Saison von Hertha-Fans mitdesignt und entsprechend weit mit veröffentlicht.

So bekommen auch die talentierten Designer, die nebenbei Hertha-Fans sind, entsprechende Aufmerksamkeit und unterstützen ihre Klubs. Starke Geste, so kann man sich seine Fans auch wieder ins Boot holen.


Ehre, wem Ehre gebührt

Heute vor einer Woche entschieden die englischen Frauen das EM-Finale gegen Deutschland mit 2:1 für sich, holten damit ihren ersten großen Titel. Die Spielerinnen feierten anschließend selbst angemessen – und wurden auch entsprechend gefeiert. Pizza-Lieferant Domino’s hatte sogar eine ganz besondere Würdigung parat.

Eine Filiale in Leeds änderte ihren Namen kurzerhand in „Lucy’s“ und spielte damit auf Nationalspielerin Lucy Bronze an. Anfang der 2010er-Jahre studierte sie in Leeds – und arbeitete parallel in eben jener Filiale. Heute ist die 30-Jährige nicht nur Europameisterin, sondern steht auch beim FC Barcelona unter Vertrag. An ihre Zeit bei Domino’s dürfte sie ob dieser Aktion aber sicherlich gerne zurückdenken.