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Feel-Good-Stories: Eintracht verabschiedet Legende, Robben kann es noch

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Bei all dem Wahnsinn, der gerade in der Welt passiert, kann sicher jeder eine kurze Flucht in etwas schönere Geschichten gebrauchen. Das sind die Feel-Good-Stories der vergangenen Woche.

Barça-Legende bekommt Mega-Abschied

Das muss man sich mal vorstellen, ganze 431 Spiele hat der Brasilianer Dani Alves alleine für den FC Barcelona absolviert und Alves scheint weiterhin nicht müde zu werden. Um dem blau-roten Vermächtnis standesgemäß gerecht zu werden, wurde Alves im Rahmen eines Testspiels mit seinem neuen Verein, den UNAM Pumas, ordentlich verabschiedet.

Wie sich das für Barça mittlerweile gehört mit nicht weniger als einer kompletten Zeremonie. Andererseits muss man beim Brasilianer auch sagen, dass er wohl einer der wenigen Spieler ist, die sich das dermaßen verdient haben.


Arjen Robben ist der menschgewordene VW-Käfer

Klar, ein Arjen Robben in Altersteilzeit konnte man sich in Groningen schon schwer vorstellen, schließlich hat der Niederländer dort schon oft angedeutet, dass auch für ihn die Zahl des Alters nur so bedingt Gültigkeit besitzt. Offiziell gegen den Ball tritt Robben zwar nicht mehr, dafür hat er jetzt ein neues Hobby entdeckt: Laufen.

So wurde Robben zu einem der prominentesten Läufer des Rotterdamer Marathons, der durch die Anwesenheit des ehemaligen Nationalspielers mit Sicherheit sicherlich nochmal an Aufmerksamkeit dazugewonnen hat. Auch die Zeit konnte sich für den ehrgeizigen Ex-Bayern-Star absolut sehen lassen, nach drei Stunden und 13 Minuten überquerte Robben die Ziellinie.


„Wo ist Lotte?“ – Hertha bietet Diskriminierungs-Opfern Soforthilfe an

Zum ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison präsentierte Hertha BSC unter der Woche eine Soforthilfe für Stadionzuschauer, die diskriminiert werden. Unter dem Codesatz „Wo ist Lotte?“ werden Hilfesuchende von Helfern in pinken Westen gleich zu einem geschulten Team gebracht, außerdem wird im Block O ein entsprechender Schutzraum zur Betreuung eingerichtet.

Als Hauptstadtclub ist es unser Ziel und unsere Verantwortung, allen Stadionbesuchenden ein schönes Spieltagserlebnis zu bieten, bei dem sie sich wohl und sicher fühlen. Das Konzept „Wo ist Lotte?“ stellt einen wichtigen Schritt zu einem sicheren Stadionerlebnis für alle dar“, sagte Hertha-Geschäftsführer Thomas E. Herrich dazu im ‚rbb‘.

Außerdem organisiert die Fanbetreuung gemeinsam mit der sozialen Aktion „1892 Hilft“ die Möglichkeit, dass Hertha-Fans, die zurzeit auf der Straße leben, auch mal ins Stadion kommen können. Zwei Freikarten werden nur zu diesem Zweck an die Aktion abgetreten. Daumen hoch dafür!


Roma-Star verblüfft italienische Presse

Nach einer langen Zeit in der Premier League wechselte Serbien-Star Nemanja Matic in diesem Sommer in die italienische Hauptstadt. Anfang Juli ging der Wechsel erst vonstatten und bereits wenige Wochen später antwortet der Serbe in feinstem Italienisch.

Viel besser könnte der großgewachsene Mittelfeldstratege wohl nicht ausdrücken, wie wichtig ihm sein neuer Verein ist, das verblüffte auch die italienischen Kollegen der Presse. Doch wer so sympathisch gleich die ersten Vokabeln fleißig einsetzen kann, wird sich ebenso schnell auch einen Platz in den Herzen der Fans sichern.


Eintrachts Abschiedsvideo für Kostić ist einfach schön

Bei Eintracht Frankfurt ist Filip Kostić durch seine Leistungen zu nicht weniger als zu einer absoluten Vereinslegende aufgestiegen. Auch wenn sich die Wege der Eintracht und dem Serben eigentlich schon letzten Sommer beinahe trennten, versöhnten sich beide Parteien in der vergangenen Saison erneut. Mit dem Europa League-Sieg sicherte sich Kostić einen Platz in jeder Legendenelf der Eintracht und irgendwie war die Zeit für einen Abschied jetzt gekommen.

Am Freitag erst gab Juventus Turin bekannt, den Serben ab sofort unter Vertrag zu nehmen und die Eintracht verabschiedete sich mit diesem hochemotionalen Video von ihrem Flankengott. Mit Blick auf die weiteren Abgänge der Frankfurter in dieser Saison wird schnell klar, dass die Eintracht da nicht irgendeinen Spieler hat gehen lassen.