FC Schalke 04: Teile der Mannschaft stellten sich wohl gegen Gross!

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Wenn man denkt, es kann kaum schlimmer werden, gibt es die nächsten schlechten Nachrichten für den FC Schalke 04: Wie "Sky" am Freitagabend berichtet hat, stellen sich große Teile der Mannschaft gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Cheftrainer Christian Gross und anderen Mitgliedern des Trainerstabs. Wie es heißt, seien zu Wochenbeginn einige Führungsspieler auf der Geschäftsstelle bei Sportvorstand Jochen Schneider, der selbst im Sommer abgelöst wird, vorstellig geworden, um um die Ablösung von Gross zu bitten. Schneider, der den Schweizer erst Ende Dezember nach Gelsenkirchen holte, hat sich dem Bericht zufolge aber (noch) nicht dazu durchringen können, den Wunsch zu erfüllen. Am Abend versuchten Medien, darunter "Sport1" vergeblich, Schneider bezüglich einer Stellungnahme zu den publik gewordenen Ereignissen zu erreichen.

Spieler mit der Arbeit von Gross unzufrieden

Dass es Zweifel seitens der Spieler gibt, ob Gross der passende Trainer für die fast schon aussichtslose Mission Klassenerhalt ist, war bereits vor wenigen Wochen durchgesickert. Nicht nur, dass der 66-jährige Fußballlehrer teilweise die Namen der Spieler verwechsle oder in der falschen Sprache mit ihnen spreche, auch seien Trainingsgestaltung und die taktische Ausrichtung ungenügend. Darüber hinaus steht offenbar auch Athletiktrainer Werner Leuthard in der Kritik, der in den Augen einiger Spieler mit verantwortlich für die vielen Verletzten sein soll.

Haben Büskens und Elgert schon abgesagt?

Einen Trainerwechsel noch in dieser Woche hat die Chefetage auf Schalke, wohl in erster Linie in Person von Schneider, abgelehnt. Allerdings seien bereits Mike Büskens und Norbert Elgert angefragt worden. Beide hätten jedoch abgelehnt. Auch Co-Trainer Rainer Widmayer soll offenbar nicht zur Verfügung stehen. Und damit bleibt offen, wie sich die Situation in den nächsten Tagen und vielleicht Wochen weiter entwickelt. Ein erneuter Trainerwechsel scheint nach der Bekanntmachung der Spieler-Revolte jedoch nicht unwahrscheinlich.