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FC Bayern | Hainer über mögliches Haaland-Angebot: „Diese Frage stellt sich nicht“

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News | Erling Haaland besitzt im kommenden Sommer bekanntlich eine Ausstiegsklausel für Borussia Dortmund. Während Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern, durchaus Interesse äußerte, denkt Präsident Herbert Hainer anders.

FC Bayern: Präsident Hainer setzt auf Lewandowski statt Haaland

Der FC Bayern München liegt momentan wieder einmal an der Spitze der Bundesliga. Dennoch arbeiten die Verantwortlichen stets an einer Verbesserung des Kaders. Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) hatte jüngst über Erling Haaland (21), der ab 2022 per Ausstiegsklausel wechseln kann, gesagt: „Klar, das ist ein Topspieler, ein Superjunge, wie ich höre. Da schaut man hin.“

Nach Erkundigung der Süddeutschen Zeitung (via kicker), ob der Rekordmeister den Angreifer finanzieren könne, antwortete Herbert Hainer (67) dagegen: „Diese Frage stellt sich bei uns nicht.“ Anschließend richtete er den Fokus auf die Qualitäten des – noch bis 2023 gebundenen – aktuellen Vollstreckers: „Wir haben in Robert Lewandowski den amtierenden Weltfußballer, der jede Saison Tore schießt wie kein Zweiter.“

Zur wirtschaftlichen Situation sagte der Präsident, dass der FC Bayern trotz der geringeren Einnahmen durch die Corona-Pandemie bereit sei, zu investieren: „Aber wir entscheiden nach sportlichen Kriterien, und wenn dir wegen Corona 150 Millionen Euro an Einnahmen fehlen, schaust du natürlich umso mehr, wie du deine Ausgaben gestaltest.“

Keine Gedanken über seine Kostenpolitik müssen sich internationale Konkurrenten wie Manchester City oder Paris St. Germain machen. Daher forderte Hainer klare Vorgaben für alle Vereine: „Es braucht letztlich die Festlegung, dass Klubs nur so viel ausgeben dürfen, wie sie einnehmen.“ Dafür benötige es ein Kontrollsystem, dass das Wirtschaften der Vereine überwache und notfalls auch sanktioniere. Der Präsident sei sicher, dass ein solches System eingeführt werden.

(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

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