Farke: „Wollen unseren Lauf fortsetzen“ | OneFootball

Farke: „Wollen unseren Lauf fortsetzen“

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Daniel Farke über...

...den kommenden Gegner: Ich erwarte ein sehr kompliziertes Spiel. Hertha BSC ist ein Verein mit großem Potenzial. Fredi Bobic ist ein sehr erfahrener Manager, der jetzt dabei ist, der Hertha seinen Stempel aufzudrücken, Sandro Schwarz ist ein hervorragender Trainer. Man kann schon jetzt seine Handschrift und klare Abläufe erkennen. Die Berliner haben auf dem Transfermarkt sehr gut agiert, ich bin überzeugt, dass die Mannschaft in dieser Zusammensetzung in dieser Saison viele Punkte einfahren wird. Wir sind voller Respekt vor dem Gegner. Doch auch wir haben viel Qualität und einen guten Start hingelegt. Wir wollen am Freitagabend unseren Lauf an ungeschlagenen Spielen fortsetzen. Dafür müssen wir in allen Bereichen an unser Maximum herankommen und eine Top-Leistung abliefern.

…seine Einschätzung zum Punkt auf Schalke: Etwas, das ich meiner Mannschaft einimpfen möchte, ist Siegermentalität. Nach dem 0:1 hat das ganze Stadion gebrodelt, die Schalker waren von den Emotionen total aufgepeitscht. Dass wir dann ruhig geblieben sind und uns den Gegner Minute für Minute mehr zurechtgelegt haben, sind Zeichen einer Siegermentalität. Jeder weiß, wie schwierig es ist, wenn man in Rückstand gerät. Auch beim Auftakt gegen Hoffenheim haben wir einen Rückstand gedreht. Mit dieser Mentalität und Geisteshaltung bin ich extrem zufrieden.

…das Personal für das Spiel gegen Hertha: Ramy Bensebaini hat einen Schlag auf die Hüfte bekommen und konnte am Dienstag nicht trainieren. Das Gleiche gilt für Ko Itakura. Beide konnten nun wieder teilintegriert werden. Das sah schon wieder ganz gut aus, wir haben große Hoffnung, dass sie am Donnerstag wieder voll mit der Mannschaft trainieren. Nico Elvedi ist ebenfalls angeschlagen und konnte zuletzt nur individuell trainieren. Positive Nachrichten gibt es von Lars Stindl, den wir im Training teilintegrieren konnten. Für 90 Minuten wird es für ihn am Freitag nicht reichen. Es wäre aber schön, wenn er eine Option wäre, da er als Kapitän ein wichtiger Spieler für uns ist.

…den Zustand von Manu Koné: Für Manu war es kein einfacher Saisonstart, weil er große Teile der Vorbereitung verpasst hat. Was die Belastungssteuerung angeht, müssen wir eine gute Balance finden, da es für ihn einerseits noch darum geht, Substanz aufzubauen, andererseits müssen wir ihn spielfähig und spielfit halten. Gegen Hoffenheim hat er ein sehr starkes Spiel gemacht, auf Schalke gab es Licht und Schatten. Jeder Trainingstag tut ihm gut. Und es ist auch gut, dass er jetzt wieder eine Trainingswoche mehr im Tank hat. Wir brauchen ihn bei 100 Prozent.

…die Einsatzchancen von Hannes Wolf: Hannes hat eine gute Vorbereitung gespielt und sich auf einen guten Fitnessstand gebracht. Es war unglücklich für ihn, dass er die wichtige Phase kurz vor dem Saisonstart wegen einer Verletzung verpasst hat. Er ist ein guter Junge, der flexibel einsetzbar ist. Je länger er jetzt beschwerdefrei ist, desto größer werden die Chancen für ihn, auch zum Einsatz zu kommen.

…die Leihe von Moritz Nicolas zu Roda Kerkrade: Moritz ist ein sehr guter Torwart und ein Top-Typ. Aus dem Grund hätte ich ihn gerne behalten, aber wir haben auch eine Verantwortung für ihn und den Verein. Moritz ist jetzt in einem Alter, in dem es wichtig ist, dass er auch auf hohem Niveau Spielpraxis erhält. Nur zu trainieren, ist ganz bestimmt nicht das Richtige für ihn. Wir haben in Yann Sommer und Tobi Sippel ein sehr hochwertiges und erfahrenes Torhütergespann. Aus Vereinssicht und auch aus Sicht von Mo war es deshalb die richtige Entscheidung, ihn zu verleihen und ihm damit die Möglichkeit zu geben, zu spielen.

…mögliche weitere Transfers: Wir haben nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass wir gerade im Offensivbereich nicht auf Rosen gebettet sind. Auf unserer Bank können wir aktuell nicht auf viel Bundesliga-Erfahrung blicken. Torben Müsel, Conor Noß und Yvandro Borges Sanches sind alles gute Jungs, aber sie haben alle noch nicht auf Bundesliga-Niveau gespielt. Daher wollen wir sie in Ruhe weiter entwickeln und den jungen Kerlen nicht schon jetzt zu viel Last auf die Schultern geben. Daher sind wir bemüht, unserem Kader noch weitere Qualität hinzuzufügen. Wir werden bis zum Ende des Transferfensters hellwach sein.

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