Ex-Profi wettert: "Ronaldo war noch nie ein Leader"

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Juventus hat am mit einem Sieg über den FC Genua Platz drei in der Serie A behauptet. Cristiano Ronaldo blieb bei dem 3:1 ausnahmsweise ohne eigenen Treffer, sorgte mit einer vermeintlichen Frust-Aktion (fussball.news berichtete) für Aufsehen. Ex-Profi Massimo Mauro kritisiert den Superstar.

"Ronaldo ist noch nie ein Leader gewesen, egal wo er gespielt hat, und wird das auch nie mehr werden", so der frühere Juventus-Mittelfeldmann und heutige TV-Experte gegenüber der italienischen Sportzeitung Gazzetta dello Sport. "Er ist ein Ein-Mann-Unternehmen, dem der eigenen Einnahmen wichtiger sind als die der Mannschaft", ätzt Mauro weiter. Entgegen der landläufigen Meinung sei Ronaldo auch kein Typ, der seine Mitspieler besser machen und mitziehen könne.

"Großer Einzelgänger, aber kein Mannschaftsspieler"

"Cristiano will, dass seine Mitspieler ihm den Ball geben, damit er Tore machen kann. Er ist ein großer Einzelgänger, aber kein Mannschaftsspieler", sagt Mauro. Mit dieser Ansicht steht der nebenbei als Kommunalpolitiker aktive Ex-Profi freilich ziemlich allein dar. Immer wieder betonen aktuelle und ehemalige Kollegen, wie Ronaldo schon mit seiner Professionalität neben dem Platz ein leuchtendes Beispiel und somit ein geborener Anführer sei. Aktuell ist der 36-Jährige mit seinen 25 Saisontoren in der Serie A der Hauptgrund, dass das Minimalziel der Champions-League-Qualifikation für Juventus nicht unerreichbar geworden ist.