Ex-Hertha-Talent glänzt in der MLS: „Ich traue mir die Bundesliga zu!“ | OneFootball

Ex-Hertha-Talent glänzt in der MLS: „Ich traue mir die Bundesliga zu!“

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18 Tore und zehn Vorlagen in 32 Pflichtspielen – das ist die beeindruckende Saisonbilanz von Hany Mukhtar. 2015 kehrte der ehemalige Profi von Hertha BSC der Hauptstadt den Rücken zu und suchte nach einer neuen Chance. Über Benfica, Salzburg und Bröndby landete das einst gescheiterte Talent bei Nashville SC. Dort zählt der 26-Jährige zu den großen Durchstartern und bringt sich so auch für eine Rückkehr nach Deutschland ins Spiel.

Mukhtar mit Nashville in den MLS-Playoffs

Fast sieben Jahre nach seinem Hertha-Aus gehört Mukhtar zu den fünf Kandidaten auf den Titel des wertvollsten Profis in der MLS. In seiner zweiten US-Saison ist der offensive Mittelfeldspieler so richtig angekommen. Mit seinen Scorerpunkten führte Mukhtar Nashville bis in die MLS-Playoffs. Dort schoss der gebürtige Berliner erst am vergangenen Dienstagabend seinen Klub mit einem Doppelpack zum 3:1-Sieg gegen Orlando City.

Sein steiler Aufstieg in Übersee wird indes auch in der Heimat genau beobachtet. „Interesse aus Deutschland ist da“, wird Mukhtar von der „Bild“ zitiert. „Ich bin in einem guten Alter, habe einiges gesehen, in den letzten Jahren immer gespielt und fühle mich körperlich sehr gut. Ich traue es mir auf jeden Fall zu.“

Mukhtar: „Habe mein Spiel verbessert“

Nachdem Mukhtar bei seinen vorherigen Stationen zu selten persönliche Erfolge verzeichnen konnte, ist ihm durch harte Arbeit bei dem US-Klub der Durchbruch gelungen. „Ich war immer der Typ, der gerne mehr gearbeitet hat, das wird auf Dauer auch immer belohnt. Mit unserem Co-Trainer habe ich mein Spiel verbessert, bin jetzt eher eine hängende Spitze.“

Die MLS sieht der Ex-Herthaner vor allem als Sprungbrett an: „Wenn du deine Leistung zeigst, ist die Liga ein guter Markt und viele reden über dich.“ Währenddessen hat Mukhtar seinen Jugendverein nie aus den Augen verloren. „Ich schalte bei den Spielen fast immer ein“, verriet der beidfüßige Profi. „Ich drücke Hertha einfach die Daumen, dass sie endlich dahinkommen, wo sie hingehören.“

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