Ex-BVB-Leitwolf klärt auf: Das ist entscheidende Unterschied zum FC Bayern | OneFootball

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·2. Dezember 2023

Ex-BVB-Leitwolf klärt auf: Das ist entscheidende Unterschied zum FC Bayern

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Zwischen 1994 und 1999 stand Julio Cesar (60) bei Borussia Dortmund unter Vertrag und gewann mit dem Klub zahlreiche Titel. In einem Interview hat der Brasilianer nun darüber gesprochen, in welchen Sachen der BVB dem großen Konkurrenten FC Bayern hinterherhinkt.

In seinen fünf Jahren bei Borussia Dortmund galt Julio Cesar zeitweise zu den besten Innenverteidigern der Bundesliga. Mit den Westfalen gewann der Brasilianer zwei Mal die deutsche Meisterschaft und war beim historischen Champions-League-Sieg 1997 dabei. Bis heute ist er großer Fan der Borussia und verfolgt das Geschehen genau.


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"Borussia war und ist für mich ein außergewöhnlicher Klub. Eines steht fest und wird immer so sein: Der BVB hat einen ganz großen Platz in meinem Herzen", verriet er im Interview mit Sport1:"Borussia Dortmund ist wie meine zweite Haut."

Gemeinsam unter anderem mit Ex-Weltmeister Jürgen Kohler, den Cesar übrigens als besten Mitspieler seiner gesamten Fußballer-Karriere bezeichnete, erlangte der Abräumer in seiner BVB-Zeit Kultstatus bei den Anhängern. Obwohl seine Zeit beim BVB schon knapp 24 Jahre her ist, hält er es immer noch mit seinem Ex-Klub: "Ich hoffe, dass der Verein irgendwann dort steht, wo er sich selbst sieht - nämlich ganz oben."

Dennoch fehlen den Dortmundern im Vergleich zum großen Konkurrenten FC Bayern mindestens ein paar Prozent, wie auch Cesar feststellt: "Dem BVB fehlt die nötige Mentalität und Erfahrung. Hier ist der FC Bayern den Dortmundern noch weit voraus." Bereits seit Jahren wird dem BVB fehlende Mentalität vorgeworfen.

Zudem sieht er die unterschiedlichen Philosophien der Klubs als ausschlaggebend: "Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Bayern Spieler kauft, um zu gewinnen, während der BVB Spieler kauft, um sie später zu verkaufen."

Außerdem bietet der 60-Jährige sich dem BVB als Hilfe an: "Manchmal wünschte ich mir, dass ich noch mehr helfen könnte. Wann immer der BVB mich braucht, werde ich da sein. Wenn Borussia wieder dahin will, wo man früher war, müssen sie wieder die richtigen brasilianischen Spieler verpflichten."

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