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·30. September 2022

Ex-Bayern Star Paulo Sergio: „Mané ist eben kein Ronaldo“

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Sinnbildlich für Bayerns derzeitige Krise, steht wohl Star-Neuzugang Sadio Mané.  Nach einem furiosen Saisonstart hakt es momentan an der Chancenverwertung. Speziell der Senegalese wirkt vor dem Tor oft verlassen vom Glück. Der ehemalige Bayern-Stürmer Paulo Sergio springt Mané jetzt aber zur Seite und warnt auch vor falschen Erwartungen.

Mittlerweile dürften viele Fans akzeptiert haben, dass die hinterlassene Lücke eines Robert Lewandowski nicht so einfach zu füllen ist. Trotz der hohen Investitionen im vergangenen Sommer, läuft der bayerische Offensiv-Motor noch nicht rund. Besonders die Erwartungen an den neuen Star-Einkauf Mané sind hoch und nicht wenige erhofften sich wohl vom Transfer des 30-Jährigen Tore am Fließband. Nach einem guten Saisonstart mit fünf Pflichtspieltoren stockte allerdings der Lauf des Ex-Liverpoolers, denn seit nunmehr fünf Spielen wartet er auf einen Treffer.

„Die Mannschaft muss ihm helfen, so wie Mané auch fürs Team arbeitet“

Unterstützung erhält Mané jetzt von Bayern-Legende Paulo Sergio. „Sadio kommt von einem Verein, wo er sich mit Salah und Firmino den Druck des Toreschießens aufgeteilt hat. Jetzt ist er der Superstar und hat den Druck fast allein.“ äußerte sich Sergio gegenüber der „Bild“

Der ehemalige Bayern-Angreifer warnte zudem vor überzogenen Erwartungen an Mané und nahm auch dessen Kollegen in die Pflicht: „So gut er als Spieler auch ist, er braucht seine Kollegen. Mané ist eben kein Ronaldo, der Spiele allein entscheiden kann. Die Mannschaft muss ihm helfen, so wie Mané auch für das Team arbeitet.“ Laut dem 53-Jährigen könne der Lewandowski-Abgang nur im Kollektiv abgefangen werden: „Diese Gier nach Toren, die Lewandowski hatte, müssen sie sich aufteilen. Spieler, die eigentlich keine Strafraum-Stürmer sind, müssen vor dem Tor Verantwortung übernehmen.“

Mit Blick auf die derzeitige Krise des Rekordmeisters gab sich der Brasilianer entspannt: „So ein kleines Tief nach zehn Meisterschaften in Folge ist ganz natürlich. Sie haben mit Lewandowski einen ihrer wichtigsten Spieler verloren, spielen ein neues System und müssen einige Neue integrieren.“ erklärte der ehemalige Angreifer, der einst 35 Tore in 125 Spielen für die Münchner erzielen konnte.

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