„Es ist wichtig, dass er ein Zuhause hat“: Flick erklärt Arps dauerhafte Versetzung zu den Bayern-Amateuren

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Für Angreifer Jan-Fiete Arp läuft es bei den Bayern seit seinem Wechsel nicht wirklich rund. So hatte das Offensiv-Talent, das im Sommer 2019 vom HSV verpflichtet wurde, in der Vergangenheit hauptsächlich mit Verletzungen zu kämpfen. Zu Saisonbeginn wurde bekannt, dass Arp nach Rücksprache mit Hansi Flick das ganze Jahr für den FC Bayern II spielen soll. Auf diese Weise wollen die Münchner die ins Wanken geratene Karriere des Youngsters neu aufbauen. 

15 Minuten durfte Jan-Fiete Arp im Pokal gegen den 1. FC Düren ran. 15 Minuten, die möglicherweise die einzigen bleiben könnten, die der Angreifer in der Saison 20/21 bei den Profis spielt. In der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld kam Trainer Hansi Flick auf seinen jungen Schützling zu sprechen: „Ich habe mit ihm gesprochen. Für ihn ist wichtig, dass er ein Zuhause hat und das ist aktuell die U23“, erklärte der Bayern-Coach. Eine Maßnahme, die sinnvoll erscheint, zumal die Münchner mit Lewandowski, Choupo-Moting und Zirkzee drei Angreifer haben, die vor dem Ex-Hamburger stehen.

Flick nimmt Arp in die Pflicht: „Es liegt jetzt an ihm“

Allerdings betonte der 55-jährige auch, dass er das 20-jährige Sturm-Talent nicht aufgeben wolle und diesem alle Türen offen stehen: „Er weiß auch, dass seine Chancen auf dem Profikader zumindest nicht schlechter stehen, wenn er gute Leistungen in der U23 bringt“. Für den Youngstar ist nun der entscheidende Moment gekommen, um Moral zu beweisen: „Er ist ein feiner Fußballer mit guter Einstellung. Deshalb ist es ihm zu wünschen, dass er die Entwicklung macht, die wir uns von ihm versprochen haben. Es liegt an ihm“, fordert Flick. Aktuell ist Arp im Angriff der Drittliga-Mannschaft gesetzt. In den ersten vier Partien erzielte er ein Tor und gab eine Vorlage. Viele weitere Scorer sollten folgen, wenn er den Sprung zu den Profis doch noch schaffen möchte.