Erster Sommer-Transfer für Fürth: Littbarski kommt an den Ronhof | OneFootball

Erster Sommer-Transfer für Fürth: Littbarski kommt an den Ronhof

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Die SpVgg Greuther Fürth verstärkt sich auf der offensiven Außenbahn mit Lucien Littbarski. Der Spross von Ex-Nationalspieler Pierre Littbarski kommt ablösefrei aus der U19-Mannschaft des VfL Wolfsburg und unterschreibt im Frankenland seinen ersten Profi-Vertrag. Gültig ist das Arbeitspapier bis 2025 plus Option.

Fürther Weg mit jungen Talenten

73 Mal stand Pierre Littbarski für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Rasen. Das fußballerische Talent hat er weitergegeben, denn auch Sohn Lucien Littbarski wird nun Profi-Fußballer in Fürth. Der 19-Jährige unterschrieb für mindestens drei Jahre bei der Spielvereinigung. "Fürth ist dafür bekannt, dass junge Spieler immer wieder ihre Chancen bekommen und sich entwickeln können. Deshalb bin ich sehr dankbar und ich freue mich auf diese Aufgabe, die bestimmt lehrreich und herausfordernd wird", freute sich der offensive Außenbahnspieler auf das künftige Engagement.

Bislang kickte Littbarski in der U19-Mannschaft des VfL Wolfsburg, machte im Jugendbereich auf sich aufmerksam. Das gefiel auch Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi in Fürth. "Wir haben uns in den letzten Jahren wieder einen Ruf aufgebaut, der uns auch jetzt dabei geholfen hat, ein junges und umworbenes Talent zum Kleeblatt zu holen", so der Kaderplaner. Am Ronhof ist der 19-Jährige der erste Neuzugang für die kommende Saison. Dass der Fürther Weg lukrativ ist, zeigte zuletzt Jamie Leweling – das Eigengewächs der Kleeblätter wurde für vier Millionen Euro an Union Berlin verkauft.

"Schritt oft nicht einfach"

"Ich freue ich mich auf Lucien und darauf, gemeinsam mit ihm in der täglichen Arbeit seine Entwicklung voranzutreiben", begrüßte Marc Schneider seinen ersten Transfer als Kleeblatt-Coach. Auf Littbarski warten nun die ersten Herrenjahre. In dem neuen Cheftrainer findet der 19-Jährige womöglich seinen Förderer. "Der Schritt aus dem Jugend- in den Herrenbereich ist oft nicht einfach, aber wir werden ihn dabei bestmöglich unterstützen und begleiten", warnte der 41-Jährige jedoch vor zu großen Erwartungen. Zumal der junge Littbarski unabhängig von den Erfolgen seines Vaters zu betrachten sein wird.

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